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In der letzten Saison sorgt in Istanbul allerdings vor allem das Duell zwischen Besiktas und Galatasaray für Schlagzeilen. Beim Stand von 2:1 für Galatasaray sieht deren Mittelfeldspieler Felipe Melo in der 90. Minute die Rote Karte. Weil die Zuschauer massenweise aufs Spielfeld stürmen und mit Stühlen werfen, muss die Partie abgebrochen werden
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Das Istanbuler Stadtderby zwischen Spitzenreiter Besiktas und Galatasaray in der türkischen Süper Lig ist wegen schweren Ausschreitungen in der Nachspielzeit abgebrochen worden.

Beim Stand von 1:2 (1:0) sah der brasilianische Galatasaray-Mittelfeldspieler Felipe Melo nach einem brutalen Foul in der 90. Minute die Rote Karte.

Daraufhin geriet die Situation im Stadion außer Kontrolle, weil Hunderte Anhänger den Platz stürmten.

Die Spieler beider Teams flüchteten in die Kabinen Polizei und Ordnungskräfte versuchten zunächst vergeblich Herr der Lage zu werden.

Zahlreiche Besiktas-Anhänger warfen mit Stühlen und wollten die Katakomben des Stadions stürmen. Nach gut einer halben Stunde wurde die Begegnung dann vorzeitig beendet.

Nach der Führung für Besiktas durch den früheren Bremer Hugo Almeida in der 18. Minute hatte Superstar Didier Drogba mit einem Doppelschlag (60./72.) in der zweiten Halbzeit das Spiel gedreht.

Der ehemalige Stuttgarter Meistertrainer Christoph Daum hat derweil mit Bursaspor am fünften Spieltag bereits die dritte Niederlage hinnehmen müssen.

Die Daum-Elf unterlag am Sonntagabend beim Aufsteiger und Tabellendritten Caykur Rizespor 1:2 (1:2) und bleibt mit vier Punkten als 16. der Liga im Tabellenkeller.

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