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Lemke war von 1981 bis 1999 Manager von Werder Bremen © getty

Willi Lemke, Sonderberater für Sport bei den Vereinten Nationen, kann sich eine Neuvergabe der WM-Endrunde 2022 durchaus vorstellen.

"Man müsste mit einer Riesenprozesslawine rechnen und es hätte unglaubliche juristische Konsequenzen. Aber wenn es nicht anders geht, muss man das durchspielen", sagte der ehemalige Manager von Werder Bremen "im Deutschlandfunk".

In den vergangenen Tagen waren erneut schwerwiegende Korruptionsvorwürfe gegen WM-Ausrichter Katar erhoben worden.

Bis zu einer grundsätzlichen Bewertung, so Lemke weiter, müsse man aber den Bericht der vom Weltfußball-Verband FIFA eingesetzten Ethik-Kommission abwarten.

Deren Vorsitzender Michael Garcia hatte zu Wochenbeginn eine Veröffentlichung für Mitte bis Ende Juli angekündigt.

Lemke, aktuell weiterhin Aufsichtsratsvorsitzender des SV Werder, setzt in diesem Zusammenhang weiter auf eine FIFA-Reform von innen: "Ich hoffe einfach auf die Kraft der Selbstreinigung."

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