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In Katar soll 2022 die Weltmeisterschaft stattfinden © getty

Die afrikanische Fußball-Konföderation CAF hat sich in einer Resolution vom dem Kongress des Weltverbandes FIFA in Sao Paulo (10./11. Juni) gegen die ihrer Meinung nach "hasserfüllten" Attacken einiger Medien, vor allem aus Großbritannien, verwehrt.

Die "Sunday Times" hatte am Sonntag neue Korruptions-Anschuldigungen im Zusammenhang mit der WM-Vergabe 2022 an Katar erhoben.

Inzwischen wird schon darüber diskutiert, ob das Emirat am Persischen Golf aufgrund von "Katargate" noch als Gastgeber der Endrunde in acht Jahren infrage kommt.

Die CAF verwehrt sich auch gegen die ihrer Ansicht nach diffamierende Berichterstattung, die dem Bild und dem Ansehen des afrikanischen Fußballs schweren Schaden zufüge.

Afrika habe bei der Abstimmung im FIFA-Exekutivkomitee 2010, als die WM nach Katar vergeben wurde, keine entscheidende Rolle gespielt, so die CAF.

Nur drei der 22 Stimmen im Exko seien Afrika zuzuordnen gewesen.

Das CAF-Exekutivkomitee wurde aufgefordert, möglicherweise auch vor rechtlichen Schritten gegen die Verursacher solcher Berichte nicht zurückzuschrecken. Ein ausdrücklicher Dank wurde FIFA-Präsident Joseph S. Blatter für dessen permanente Bemühungen zur Entwicklung des afrikanischen Fußballs ausgesprochen.

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