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Der letzte Schritt des FIFA-Reformprozesses ist gescheitert: Die 209 FIFA-Mitgliedsverbände haben sich gegen die Einführung einer Alters- und Mandatsbegrenzung im Fußball-Weltverband ausgesprochen. Eine Einbeziehung in die FIFA-Statuten ist damit vom Tisch.

Zumindest die Mandatsbegrenzung der Ämter sollte eigentlich der letzte Schritt der Demokratiereform sein, an der der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger entscheidend mitgearbeitet hatte.

Bereits beim Kongress auf Mauritius im vergangenen Jahr wurde die Entscheidung aber ohne Abstimmung verschoben, was unter anderen im Kreis der Europäischen Fußball-Union (UEFA) für große Irritationen gesorgt hatte.

"Wir als DFB haben bei der Amtszeit- und Altersbegrenzung klar dafür gestimmt", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. Andere UEFA-Mitglieder dürften dasselbe getan haben.

"Wir können das fünfte Tor nicht schießen", sagte Zwanziger, bis 2015 Mitglied im FIFA-Exekutivkomitee und Gegner der Altersbegrenzung bereits vor der prinzipiellen Abstimmung, für die eine einfache Mehrheit reichte: "Es gibt keinen satzungsändernden Vorschlag."

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hatte sich immer gegen eine Altersgrenze für die FIFA-Ämter ausgesprochen. Sollte er seine Präsidentschaft bis 2019 fortsetzen, wäre er am Ende seiner fünften Amtszeit 83 Jahre alt...

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