Der Prozess gegen den Präsidenten des türkischen Traditionsklubs Fenerbahce Istanbul, Aziz Yildirim, wegen der Verstrickung in einen Manipulationsskandal muss neu aufgerollt werden.

Das entschied am Montag ein Gericht in Istanbul. Es entsprach damit einem Einspruch des 61-Jährigen gegen die Entscheidung des Kassationshofes, der im April die 2012 verhängte Haftstrafe von sechs Jahren und drei Monaten bestätigt hatte.

Das Gericht habe mit der Bestätigung des Urteils durch den Kassationshof den Grundsatz der Gleichbehandlung verletzt.

Es wies aber Yildirims Einwand, die Beweise seien manipuliert worden, zurück. Wann der neue Prozess starten soll, wurde noch nicht bekannt.

2012 war Yildirim in erster Instanz vom türkischen Strafgerichtshof wegen Bildung und Leitung einer organisierten Bande verurteilt worden, das Strafmaß war vom obersten Gerichtshof im Januar 2014 bestätigt worden.

Yildirim war während seiner Untersuchungshaft als Präsident des 18-maligen Meisters wiedergewählt worden.

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