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Hamit Altintop wechselte 2007 von Schalke 04 zum FC Bayern © imago

Bayern-Spieler Hamit Altintop leidet an einer "Stressreaktion des Knochens" im operierten Fuß und muss erneut mehrere Wochen pausieren.

München - Hiobsbotschaft für den FC Bayern und Hamit Altintop:

Der türkische Nationalspieler Hamit Altintop muss mehrere Wochen pausieren.

Den Mittelfeldspieler plagen erneut Probleme im rechten Mittelfuß.

Dort hatte sich Altintop am 26. März im Länderspiel der Türkei in Weißrussland einen Bruch zugezogen. In einer Operation wurde dem EM-Teilnehmer daraufhin eine Metallplatte eingesetzt., so dass er etwas überraschend noch an der Euro teilnehmen konnte.

Dort kam er in allen fünf Partien der Türken von Beginn an zum Einsatz, schoss ein Tor selbst und bereitete weitere drei direkt vor.

"Stressreaktion des Knochens"

Die medizinische Abteilung der Münchner diagnostizierte nun eine "Stressreaktion des Knochens".

Schon beim DFB-Pokalspiel bei Rot-Weiß Erfurt klagte Altintop über Schmerzen im rechten Fuß. Zum Bundesligastart gegen den Hamburger SV legte er daraufhin eine Pause ein, meldete sich aber dann für die Begegnung am vergangenen Samstag bei Borussia Dortmund einsatzbereit.

"Ich konnte die Woche über schmerzfrei trainieren. dass man ein bisschen auf die Zähne beißen muss, ist doch normal", hatte der türkische Nationalspieler im Vorfeld der Begegnung gemeint, in der er nach 64 Minuten für Toni Kroos ausgewechselt wurde.

Weiter starke Schmerzen

Nach dem Spiel gab er dann zu, dass er "immer wieder starke Schmerzen an der Platte" habe. Altintop soll nun wieder bei Dr. Ludwig Seebauer unters Messer. Der Münchner Orthopäde hatte den Bayern-Mittelfeldmann schon im März operiert.

Gerade erst hatten sich Torjäger Luca Toni, Martin Demichelis und der Nationalspieler Tim Borowski beim Rekordmeister wieder voll einsatzfähig gemeldet, da erhält die Bayern-Krankenstation also wieder Zuwachs.

Wie die "Sport-Bild" berichtet, überlegen die Münchner nun sogar, noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. "Wir werden das in Ruhe besprechen und die Dinge intern diskutieren", bestätigte Karl-Heinz Rummenigge "Sport-Bild online".

Bisher hatten die Bayern betont, keine Einkäufe mehr zu tätigen.

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