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Bochums Christoph Dabrowski (l.) im Duell mit Hannovers Gaetan Krebs © getty

Der VfL Bochum will endlich Abstand zu den Abstiegsplätzen gewinnen, Hannover den Gang ins Unterhaus endgültig ausschließen.

Von Martin Hoffmann

München - Der VfL Bochum hält etwas auf seinen Ruf als Malocherklub. Gut möglich also, dass er sich am Tag der Arbeit noch einmal extra reinhängen wird.

Zu raten wäre es den Bochumern, denn es steht ein Schlüsselspiel im Abstiegskampf an.

Gegen Hannover 96 (ab 20 Uhr LIVE) kann der VfL "Big Points" einsacken, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen.

Die Gäste sind nach dem Sieg gegen Köln in einer komfortableren Position, können aber auch noch jeden Zähler gebrauchen, um den bitteren Gang ins Unterhaus auch rechnerisch ausschließen zu können.

Sport1.de hat die Fakten zum Spiel

Die Ausgangslage:

Der VfL hat nach zuletzt drei Heimpleiten in Folge etwas gutzumachen beim eigenen Anhang.

Durch die Ladehemmung auf eigenem Platz hat Bochum es nicht geschafft, etwas Abstand vom Abstiegssumpf zu gewinnen. Der Relegationsplatz 16 ist nur drei Zähler entfernt.

Gegner Hannover tut sich auf fremden Plätzen chronisch schwer: Ohne einen Sieg und mit nur zwei Punkten sind die Niedersachsen die schwächste Auswärtself der Liga - und mit sieben Punkten Vorsprung auf Platz 16 auch noch nicht ganz aus dem Schneider.

Bochum ist auch kein gutes Pflaster für Hannover: Die jüngsten drei Gastspiele beim VfL gingen verloren.

Personal:

Größtes Sorgenkind bei Bochum ist Goalgetter Stanislav Sestak, der die fünf letzten Tore für Bochum erzielte. Wegen Adduktorenproblemen konnte er in dieser Woche nicht einmal durchtrainieren. Trotzdem soll er auflaufen.

Definitiv nicht dabei sind Diego Klimowicz (Adduktorenanriss), Christian Fuchs (Knorpelprellung im Knie), Shinji Ono (Innenbandriss) und Oliver Schröder (Verknöcherung im Oberschenkel).

Bei Hannover fehlen Altin Lala (Zerrung), Jan Rosenthal (Muskelfaserriss) und Frank Fahrenhorst (Trainingsrückstand).

Das sagen die Trainer:

Marcel Koller: "Wir wollen die Partie natürlich gewinnen. Wir müssen jetzt 90 Minuten Gas geben, nicht nur eine Hälfte. Aber wir sind noch nicht gerettet, wenn wir Hannover schlagen - und auch noch nicht abgestiegen, wenn wir verlieren sollten."

Dieter Hecking: "Der pschyologische Vorteil liegt bei uns, weil Bochum eine große Drucksituation hat. Von daher bin ich überzeugt, dass wir in Bochum etwas mitnehmen können."

Die voraussichtlichen Aufstellungen:

VfL Bochum - Hannover 96Bochum: Fernandes - Concha, Maltritz, Mavraj, Yahia - Imhof - Dabrowski - Freier, Pfertzel, Bönig - SestakHannover: Enke - Pinto, Eggimann, C. Schulz, Rausch - Balitsch, Andreasen - Stajner, Bruggink, Krebs (Krzynowek) - Hanke

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