vergrößernverkleinern
Carlos Eduardo (l.) im Duell mit Leverkusens Neuzugang Renato Augusto © getty

Bayer beendet Hoffenheims Serie eindrucksvoll. Die spielstarke Offensive düpiert die unorganisierte Gäste-Abwehr ein ums andere Mal.

Leverkusen - Bayer Leverkusen hat den Höhenflug von Neuling 1899 Hoffenheim gestoppt und seine Ambitionen eindrucksvoll unterstrichen.

Nach einer phasenweise begeisternden ersten Halbzeit gewannen die Rheinländer mit 5:2 (3:1).

Damit fügten sie dem mit zwei Siegen ohne Gegentor furios gestarteten Aufsteiger die erste Niederlage seiner jungen Bundesligageschichte zu.

Für Leverkusen endete damit eine Serie von saisonübergreifend drei Heimniederlagen in Serie.

Zwei frühe Kopfballtore

Bayer war durch Kopfballtore seiner Innenverteidiger Karim Haggui (8.) und Manuel Friedrich (17.) früh mit 2:0 in Führung gegangen.

Nach dem vierten Saisontor des Bosniers Vedad Ibisevic (20.) erhöhte Nationalstürmer Stefan Kießling noch vor der Pause auf 3:1 (36.).

Hoffenheim kam zum Anschlusstor durch einen Foulelfmeter von Sejad Salihovic (58.), ehe der starke Tranquillo Barnetta (83.) und erneut Kießling (87.) in der Schlussphase den letztlich deutlichen Erfolg sicherten.

Renato Augusto stark

22.500 Zuschauer in der ausverkauften "Baustelle" BayArena sahen im Duell der beiden jüngsten Mannschaften der Liga eine mitreißende erste Hälfte.

Bayer diktierte vor allem in der ersten halben Stunde ganz deutlich das Geschehen.

Angetrieben vom überragenden Brasilianer Renato Augusto hätte die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia in der ersten Halbzeit noch zu weiteren Toren kommen können.

Helmes vergibt hochkarätige Chancen

Alleine Nationalstürmer Patrick Helmes vergab gleich drei hochkarätige Möglichkeiten.

In der 6. Minute versprang ihm der Ball in aussichtsreicher Position, fünf Minuten später schlenzte er das Leder nach einer schönen Einzelleistung am Tor vorbei, weitere fünf Minuten später landete ein abgefälschter 22-Meter-Freistoß nur knapp neben dem Tor.

Hoffenheim überrumpelt

Hoffenheim, dass das zuvor einzige Pflichtspiel beider Teams 2003/04 im DFB-Pokal mit 3:2 gewonnen hatte, wirkte zunächst völlig überrumpelt.

Nach Ibisevics Kopfballtreffer fanden die Gäste aber zu ihrem Spiel und konnten die interessante Partie nun dank ihrer eigenen spielerischen Fähigkeiten offen halten.

Nach dem Wechsel verflachte die Partie zunächst.

Barnetta krönt seine Leistung

Bayer überließ den Gästen zunächst das Feld, diese benötigten aber ein ungeschicktes Foul des ansonsten starken Constant Djapka im Strafraum, um zum Anschlusstreffer zu kommen.

Sieben Minuten vor dem Ende krönte Barnetta nach zwei Vorlagen seine starke Leistung, ehe Kießling nach Vorlage des eingewechselten Theofanis Gekas nachlegte.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel