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Marcell Jansen (l., gegen Lamey) machte sein erstes Spiel für den HSV © getty

Der HSV schließt seine große Investitionswoche mit einem Sieg in Bielefeld ab. Dabei müssen die Hanseaten einen Rückstand wettmachen.

Bielefeld - Am dritten Spieltag kam der Hamburger SV drei Tage nach den Millionen-Transfers von Marcell Jansen und Alex Silva trotz 0:2-Rückstands zu einem 4:2 (1:2) bei Arminia Bielefeld und setzten sich damit in der Spitzengruppe fest.

Sollte am Sonntag auch noch der Transfer des Brasilianers Thiago Neves wie geplant abgeschlossen werden, wäre die Hamburger Woche perfekt.

Für Bielefeld dagegen gab es am dritten Spieltag die erste Niederlage.

Katongo zur Führung

Vor 24.500 Zuschauern hatten die Gastgeber zunächst den besseren Start erwischt. Christopher Katongo erzielte nach neun Minuten das 1:0, nachdem Guy Demel ein Kopfballduell gegen Artur Wichniarek verloren hatte.

Der polnische Torjäger der Bielefelder erhöhte dann selbst mit seinem vierten Saisontreffer auf 2:0 (37.).

Ausgerechnet der frühere Bielefelder Bastian Reinhardt sorgte mit zwei Treffern in der 40. und 50. Minute für den Hamburger Ausgleich, Ivica Olic (64.) und David Jarolim (77.) machten den Sieg perfekt.

Jansen in der Startelf

HSV-Trainer Martin Jol hatte mit der Hereinnahme von Reinhardt anstelle von Collin Benjamin ein glückliches Händchen bewiesen. Der Abwehrspieler war bei seinem ersten Tor nach einem Pass von Demel, bei seinem zweiten Treffer nach einem Freistoß von Piotr Trochowski per Kopf zur Stelle.

Zweite Veränderung in der Startformation der Hamburger war die Aufstellung von Jansen anstelle von Timothee Atouba. Der aus München für acht Millionen Euro verpflichtete Linksverteidiger hatte aber noch sichtbare Anpassungsprobleme und wurde in der 64. Minute ausgewechselt.

Der Brasilianer Silva wird dagegen erst nach den nächsten Länderspielen der "Selecao" in Hamburg erwartet.

Bielefelder Großchancen

Bielefelds Trainer Michael Frontzeck hatte zum dritten Mal in Folge die gleiche Startformation aufs Feld geschickt. In der Anfangsphase überzeugten die Arminen ihren Trainer und ihre Fans.

Allerdings verpassten sie die Chance, bei weiteren Torgelegenheiten von Michael Lamey (31.), Daniel Halfar (42.) und Markus Schuler (45.) die Partie vorzeitig zu entscheiden.

Zudem verpasste Jonas Kamper mit einem Schuss an die Querlatte (70.) das mögliche 3:3.

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