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Roberto Hilbert wechselte zur Saison 2006/2007 von Fürth nach Stuttgart © imago

Im Interview mit Sport1.de spricht Roberto Hilbert über die Titelchancen des VfB, den Showdown gegen die Bayern und Mario Gomez.

Von Christian Stüwe

München - Die Ähnlichkeit zur Meistersaison 2007 ist frappierend.

Lange Zeit hatte den VfB Stuttgart niemand auf der Rechnung, doch am Ende thronten die Schwaben an der Tabellenspitze.

Geschichte wiederholt sich nicht? Abwarten.

Nach dem 4:1-Spektakel gegen Spitzenreiter Wolfsburg und der Vier-Tore-Gala von Mario Gomez ist der VfB Stuttgart im Meisterschaftsrennen voll dabei.

Nur zwei Punkte fehlen auf die punktgleichen Wolfsburger und Münchner.

Im Interview mit Sport1.de spricht Stuttgarts Mittelfeldakteur Roberto Hilbert über die Titelchancen, den Showdown am letzten Spieltag gegen die Bayern und Tormaschine Mario Gomez.

Sport1.de: Wie real wird der Meistertraum nach dem Sieg gegen Wolfsburg?

Hilbert: Wir haben jetzt drei wichtige Spiele vor uns. Der Traum wird erst wahr, wenn wir es erreicht haben. Im Moment stehen wir sehr gut und gewinnen unsere Spiele. Das ist schön und gut. Aber wir müssen dran bleiben und die Ernte einfahren.

Sport1.de: Aber ist es nicht ein Vorteil, wie in der Meistersaison 2007 das Feld von hinten aufzurollen?

Hilbert: Natürlich ist das ein Vorteil. Wir haben im Prinzip keinen Druck, weil keiner etwas von uns erwartet. Unser Ziel ist es unter die ersten Fünf zu kommen. Dahin sind wir auf dem Weg und da wollen wir bleiben.

Sport1.de: Aber muss mit einer solchen Leistung wie gegen Wolfsburg, nach einen 4:1-Sieg gegen den Tabellenführer, nicht die Meisterschaft das Ziel sein?

Hilbert: Wie gesagt, unser Ziel ist es, international zu spielen. Das sind die Plätze eins bis fünf. Und wenn wir einen von diesen Plätzen erreichen, sind wir glücklich.

Sport1.de: Erwarten Sie einen "Showdown" am letzten Spieltag bei Bayern München?

Hilbert: Ja, man muss sich nur die Tabelle anschauen. Es lässt ja keiner nach, der oben steht. Und wenn am letzten Spieltag in München etwas entschieden werden kann, wäre das für ganz Deutschland ein schönes Ding.

Sport1.de: Der VfB spielt stark, doch Mario Gomez ragt heraus. Macht er den Unterschied?

Hilbert: Ich glaube es ist kein Geheimnis, dass er seit längerer Zeit der beste Stürmer in Deutschland ist. Er beweist das Woche für Woche. Mit seinen Toren, seinem Einsatz, seiner Arbeit nach hinten gibt er der Mannschaft viel Kraft. Gegen Wolfsburg hat die gesamte Mannschaft sehr gut spielt, aber vorne so einen Stürmer zu haben macht den Unterschied, ja.

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