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Marcelo Bordon bestritt 2004 ein Spiel für die brasilianische Nationalmannschaft © getty

Marcelo Bordon will trotz der angestrebten Budgetkürzungen bei den Knappen bleiben. Ein Grund dafür ist der künftige Trainer.

Gelsenkirchen - Abwehrspieler Marcelo Bordon sieht seine Zukunft weiter bei Schalke 04.

Der derzeit verletzte und zuletzt oft unzufriedene Ex-Kapitän der Königsblauen will sich unter dem künftigen Trainer und Manager Felix Magath durchbeißen.

"Ich habe noch zwei Jahre Vertrag und möchte der Mannschaft gerne helfen", sagte der 33-Jährige dem "WDR".

"Und wenn so ein Trainer kommt, der eine neue Planung und Organisation in einen Verein bringt, dann möchte man als Spieler gerne dabei sein."

Bordon arbeitete bereits beim VfB Stuttgart unter Magath.

Gutes Verhältnis zu Magath

"Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis", sagte der Brasilianer, der nach einer verkorksten Saison mit der Entlassung von Manager Andreas Müller und Trainer Fred Rutten große Hoffnungen in Magath setzt:

"Es gibt hier zu viele Leute, die keine Ahnung vom Fußball haben und trotzdem viel reden. Da kommt eine Menge Blabla, und ich finde es respektlos, wenn ich lesen muss, dass man mich vielleicht weggeben möchte", sagte Bordon, der mit Fenerbahce Istanbul in Verbindung gebracht wird.

"Auch wenn ich momentan verletzt bin, fühle ich mich noch fit genug, hier bei Schalke zu spielen. Aber Magath ist der neue Manager, er muss entscheiden, wer bleibt und wer geht."

Schalke will Budget kürzen

Im Februar war er als Spielführer zurückgetreten, nachdem ihn Rutten nicht für die erste Elf berufen hatte.

Bordon, der im Sommer 2004 für 4,5 Millionen Euro Ablöse von Stuttgart nach Schalke gewechselt war, gehört mit einem geschätzten Jahresgehalt von drei bis vier Millionen Euro zu den Schalker Großverdienern.

Da der Klub das Budget für die Lizenzspieler von derzeit 55 auf etwa 45 Millionen Euro reduzieren will, gilt der Ex-Kapitän daher als ein Kandidat für einen Verkauf.

Bisher kam er auf 267 Bundesligaeinsätze, davon 138 im Trikot der Königsblauen, mit denen er 2005 und 2007 Vizemeister wurde.

Der Brasilianer laboriert derzeit an einem Muskeleinriss im Oberschenkel und wird definitiv im Spiel gegen den VfB Stuttgart (Mi., ab 20 Uhr LIVE) fehlen.

Pander fällt aus

Die Knappen müssen außerdem für den Rest der Saison auf Christian Pander verzichten.

Der Linksverteidiger zog sich bei der 0:1-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach einen erneuten Riss der Narbenplatte an der Innenseite des Gelenks im linken Knie zu. ("Wer auf Gladbach setzt, liegt richtig")

Das teilte der Klub nach einer Untersuchung am Montag mit. Pander muss rund sechs Wochen pausieren.

Kobiashvili vor der Rückkehr

Lewan Kobiashvili kann dagegen am Mittwoch möglicherweise wieder mitwirken.

Der Georgier hatte das Spiel in Mönchengladbach wegen einer Überdehnung im linken Sprunggelenk ebenfalls vorzeitig beenden müssen.

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