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Bayerns Franck Ribery (l.) im Duell mit Leverkusens Gonzalo Castro © getty

Der Rekordmeister will die goldene Gelegenheit nutzen, an den Wolfsburgern vorbeizuziehen. Die Fakten zu den Dienstagsspielen.

München - Heißer kann der Meisterschafts-Endspurt kaum noch werden.

Durch Wolfsburgs Niederlage in Stuttgart ist der Drei-Tore-Vorsprung von Felix Magaths Team auf den FC Bayern dahin - und jetzt will der Rekordmeister auch vorbeiziehen (DATENCENTER: Tabelle).

Während auf die "Wölfe" in den Überfliegern aus Dortmund der nächste schwere Prüfstein warten, hat der FCB Bayer Leverkusen zu Gast und strebt dabei auch eine Revanche für das Pokal-Aus an.

Wobei Interims-Coach Jupp Heynckes keine großen Töne spucken will: "Irgendwas hinauszuposaunen", würde nichts bringen.

Labbadias persönliche Bande

Leverkusen-Coach Bruno Labbadia verbindet eine persönliche Bande zu Heynckes: Der hat ihn einst als Spieler zu den Bayern geholt.

"Ich mag den Jupp sehr", erklärt Labbadia, der schon merkt, dass sich unter Heynckes bei Bayern etwas getan hat: "Bei denen ist die Spielfreude wieder da." Die will er seinem alten Chef - bei aller Wertschätzung - nun aber wieder verderben.

Sport1.de hat die Fakten zu den Sonntagsspielen zusammengefasst:

Bayern München - Bayer Leverkusen

Die Bayern können nahezu in Bestbesetzung antreten, weil nur Rechtsverteidiger Christian Lell ausfällt.

Ze Roberto kehrt wieder in die Startelf zurück, und auch Franck Ribery kann nach seinem Kurzeinsatz in Cottbus wieder von Beginn an ran.

Miroslav Klose sitzt auf der Bank, könnte aber sein Comeback feiern. Nur kleine Fragezeichen stehen hinter den leicht angeschlagenen Massimo Oddo und Philipp Lahm.

Schlechte Bilanz für Leverkusen

Fast 20 Jahre ist es her, dass Marek Lesniak mit seinem Treffer zum 1:0 für den letzten Leverkusener Sieg in München sorgte.

In den letzten 14 Gastspielen holte die Werkself nur beim 3: 3 am 20. September 2003 einen Punkt.

VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund

Der Tabellenführer konnte zuletzt 13 Heimsiege hintereinander feiern, zudem sind die Norddeutschen seit 13 Monaten vor eigenem Publikum ungeschlagen.

Felix Magath muss aber womöglich zwei schmerzhafte Ausfälle kompensieren: den seines Regisseurs Zvjezdan Misimovic (Mittelfußprellung) und den des am Sprunggelenk verletzten Abwehrspielers Sascha Riether.

BVB ist die Mannschaft der Stunde

Der BVB ist mit sieben Siegen in Folge die Mannschaft der Stunde in der Bundesliga.

Der BVB kassierte mit vier die wenigsten Niederlagen, die letzte am 7. März beim 1:2 in Stuttgart, und blieb in der gesamten Saison nur beim 0:0 in Bielefeld am 6. Dezember in einem Auswärtsspiel ohne Torerfolg.

Karlsruher SC - Hannover 96

Die Karlsruher, die mit lediglich zehn Punkten das schlechteste Rückrundenteam stellen, müssen auf sechs angeschlagene Profis verzichten.

Trotz der Verletzungsmisere haben alle KSC-Beteiligten einen Sieg als einziges Ziel ausgegeben, um noch eine Chance im Kampf um den Klassenerhalt zu haben.

96 reist auf dem Zahnfleisch zum KSC

Die Niedersachsen, mit nur fünf Zählern schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga, gehen stark ersatzgeschwächt in die Partie.

96-Trainer Dieter Hecking stehen acht Profis verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.

1. FC Köln - Hertha BSC Berlin

Bei den Gastgebern fehlen die gesperrten Youssef Mohamad, Kevin Pezzoni und Milivoje Novakovic.

Die Rheinländer gewannen nur eins der letzten neun Heimspiele und verloren fünf der letzten sechs Spiele.

Hertha will den fünften Sieg in Folge

Bei der seit vier Spielen ungeschlagenen Hertha kehren Kapitän Arne Friedrich nach seiner Knie-Operation und der zuletzt gelbgesperrte Mittelfeldspieler Gojko Kacar in den Kader zurück.

Stürmer Marko Pantelic ist nach seiner Oberschenkel-Blessur einsatzbereit.

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