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Michael Laudrup trainierte von Juli 2007 bis Juni 2008 den FC Getafe © imago

Der Däne tritt nicht die Magath-Nachfolge beim VfL Wolfsburg an. Hertha eröffnet ein virtuelles Museum. Bundesliga Splitter.

München - Michael Laudrup wird nicht neuer Coach des VfL Wolfsburg.

"Mein Niederländisch ist nicht gut genug, um dort als Trainer zu arbeiten", begründete der Däne in der Zeitung "Politiken" seine Absage an Ajax Amsterdam und schob gleich hinterher: "Das gleiche gilt für die deutsche Sprache."

Laudrup, der zuletzt für Spartak Moskau tätig war, hatte sowohl für die Nachfolge Marco van Bastens als auch die von Felix Magath als heißer Kandidat gegolten.

Sport1.de hat weitere Splitter aus der Bundesliga zusammengefasst:

Hertha eröffnet virtuelles Vereinsmuseum

Hertha BSC Berlin hat das virtuelle Vereinsmuseum eröffnet. Hertha-Ikone Erich "Ete" Beer und Aufsichtsrats-Chef Bernd Schiphorst schalteten die Website mit einem symbolischen Knopfdruck frei.

Die Seite gibt Eindrücke in 117 Jahre Klubgeschichte und ist an die Konzeption des späteren Hertha-Museums angelehnt.

Möglicherweise schreibt der Tabellen-Dritte in dieser Saison ein weiteres Stück Vereinsgeschichte.

Vor dem Heimspiel am Samstag gegen Schalke 04 (Sa, ab 15 Uhr LIVE) hat zumindest Manager Dieter Hoeneß seine monatelange Zurückhaltung über Bord geworfen.

"Wir haben unser Saisonziel erreicht. Jetzt wollen wir mehr", sagte Hoeneß. Er fordert gegen die Knappen einen Sieg im Kampf um die Meisterschaft und Champions-League-Teilnahme:

"Mit drei Punkten hätten wir eine super Ausgangsposition vor dem Finale."

Boateng-Zukunft fraglich

Die Zukunft von Kevin-Price Boateng bei Borussia Dortmund ist äußerst fraglich.

Nach seiner Rot-Sperre von vier Spielen wegen "rohen Spiels" steht der von Tottenham Hotspur bis zum Saisonende ausgeliehene U-21-Nationalspieler den Westfalen in den beiden restlichen Begegnungen ohnehin nicht mehr zur Verfügung.

Die Verantwortlichen des BVB hatten schon vor Wochen erklärt, die Kaufoption angesichts der von den Engländern genannten Ablösesumme in Millionenhöhe nicht ziehen zu wollen.

Boateng war 2007 für 7,9 Millionen Euro von Hertha BSC Berlin zu den Spurs gewechselt und damit als viertteuerster deutscher Spieler ins Ausland gegangen.

In Dortmund brachte es der 22-Jährige in der Rückrunde auf zehn Einsätze und war zudem mehrfach auffällig geworden. So wird ihm vorgeworfen, bei einem nächtlichen Streifzug in Berlin Autos beschädigt zu haben.

Nach dem Foul an dem Wolfsburger Makato Hasebe, dem er mit dem Fuß eine Risswunde am Kopf zufügte, zeigte Boateng Einsicht.

"Ich habe mir selbst gesagt, wie dumm ich bin, da so hinzugehen", wird Boateng in der "Westfälischen Rundschau" zitiert. "Ich hoffe, dass die Rote Karte nicht ausschlaggebend für eine Weiterbeschäftigung ist", sagte der Mittelfeldspieler.

Boateng habe auch die Teilnahme an der U-21-EM in Schweden (15. bis 29. Juni) noch nicht abgeschrieben, denn dort wisse man seine "Qualitäten zu schätzen".

Bollmann verlängert in Bielefeld

Arminia Bielefeld und Abwehrspieler Markus Bollmann haben die Zusammenarbeit um drei weitere Jahre bis 30. Juni 2012 verlängert. Der Kontrakt gilt für die Erste und Zweite Bundesliga.

Für das kommende Punktspiel am Samstag bei Borussia Dortmund steht Bollmann nicht zur Verfügung.

Im Duell gegen 1899 Hoffenheim (0:2) hatte er sich eine Verletzung des Innenbandes im linken Knie zugezogen.

Ochs für ein Spiel gesperrt

Das Sportgericht des DFB hat Patrick Ochs von Eintracht Frankfurt wegen eines "unsportlichen Verhaltens" mit einer Sperre von einem Punktspiel belegt.

Der Spieler beziehungsweise sein Verein haben dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Der Rechtsverteidiger, der den Frankfurtern damit im letzten Saisonspiel gegen den Hamburger SV wieder zur Verfügung steht, hatte im Heimspiel gegen Werder Bremen (0:5) Gegenspieler Mesut Özil im Strafraum zu Boden gerissen.

Für die Notbremse sah er von Schiedsrichter Peter Sippel in der 50. Minute die Rote Karte.

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