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Thomas Hitzlsperger (M.) wechselte 2005 von Aston Villa zum VfB Stuttgart © getty

Cacau bringt den Stuttgartern den "Showdown" um Titel und Champions League am bei den Bayern. Cottbus muss auf die Relegation hoffen.

Stuttgart - Der VfB Stuttgart hat sich endgültig für das internationale Geschäft qualifiziert und am letzten Spieltag bei Bayern München ein "Endspiel" um die direkte Qualifikation für die Champions League.

Nach einem 2:0 (1:0) gegen Energie Cottbus, das im Abstiegskampf höchstens noch den Relegationsplatz erreichen kann, haben die Schwaben auch noch Chancen auf die deutsche Meisterschaft.

Der VfB hat sein Schicksal in diesem Fall aber nicht selbst in der Hand.

"Man hat gemerkt, dass wir nervös waren. Das war ein hartes Stück Arbeit. Es war sicherlich keines unserer besseren Spiele, aber das ist auch wurscht heute", sagte VfB-Manager Horst Heldt.

Hitzlsperger besorgt Führung

In einem Spiel ohne große Höhepunkte, in dem die Gastgeber engagiert, aber auch ein wenig verkrampft und zunehmend fahrig auftraten, traf zunächst Thomas Hitzlsperger in der 19. Minute mit einem als Hereingabe gedachten Freistoß. Aus halbrechter Position flog der Ball an Freund und Feind vorbei und schließlich vom Innenpfosten ins Tor.

Im Gegenzug nach einem Lattentreffer für Energie von Jiayi Shao (76.) machte der starke Cacau auf Vorlage von Mario Gomez alles klar (78.).

"Wir wollten lange zu null spielen und dann das 1:1 machen. Das Spiel war genau so, wie wir das wollten. Aber die Chance musst du machen, dann holst du den Punkt", stellte Energie-Kapitän Timo Rost enttäuscht fest.

Gomez nicht in der Startelf

Der VfB hatte sein letztes Heimspiel der Saison ohne Gomez begonnen. Der Torjäger (Adduktorenprobleme) fehlte zunächst in der Anfangsformation, wärmte sich aber schon in der ersten Halbzeit am Spielfeldrand auf und kam in der 68. Minute aufs Feld.

Durchgehend verzichten musste Teamchef Markus Babbel dagegen auf Mittelfeldspieler Sami Khedira, der eine Gelbsperre absaß.

Stuttgart unkonzetriert in der Abwehr

Die Gastgeber ließen vor 55.500 Zuschauern im ausverkauften Stuttgarter Stadion, das ab dem kommenden Montag zu einer reinen Fußball-Arena umgebaut wird, keinen Zweifel an ihren Ambitionen aufkommen. Trotz der Überlegenheit der Gastgeber, die aber in der Defensive nicht immer konzentriert wirkten, blieben Torchancen während des gesamten Spiels Mangelware.

Ein Schuss von Cacau von der Strafraumgrenze (12.) streifte das Außennetz, es bedurfte allerdings schon des eher glücklichen Treffers von Hitzlsperger, damit der VfB in Führung gehen konnte.

Anschließend sorgten zunächst eher die Resultate aus den anderen Stadien und zwischenzeitliche Vorstöße der stets bemühten Gäste aus der Lausitz für Aufregung beim Publikum.

Cacau wieder stark

Cottbus deckte zwar Nachlässigkeiten in der VfB-Abwehr auf, halbwegs ernst wurde es aber nur bei einem Weitschuss von Timo Rost (53.), dem besten Spieler bei Energie, und Shaos Lattentreffer.

Zuvor hatten Martin Lanig (38.) mit einem Schuss über die Latte und Roberto Hilbert (51.) nach einer Flanke von Ludovic Magnin den zweiten Treffer für Stuttgart vergeben.

Cacau, Auffälligster beim VfB neben Kapitän Hitzlsperger, verzeichnete einen Latten-Streifschuss (69.) und machte neun Minuten später alles klar.

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