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Ivica Olic (l.) kam gegen die Kölner Abwehr um Geromel nicht zum Zug © getty

Beim 0:1 gegen Köln enttäuscht der HSV vollends und verliert den Europacup-Platz. Ein Spieler verabschiedet sich.

Hamburg - Mit der schwächsten Heimleistung der Saison hat der Hamburger SV einen Europa-League-Platz verspielt.

Die Hanseaten sind nach der 0:1 (0:1)-Niederlage gegen den 1. FC Köln auf den sechsten Tabellenplatz abgerutscht und haben die Teilnahme am internationalen Geschäft am letzten Spieltag nicht mehr in der eigenen Hand.

Sie müssen dafür auf einen Ausrutscher von Borussia Dortmund im Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach hoffen und selbst bei Eintracht Frankfurt punkten.

Ehret erzielt den Siegtreffer

Fabrice Ehret schockte mit seinem Führungstreffer in der neunten Minute die Hamburger und sorgte für den siebten Auswärtssieg der Rheinländer.

Vor der Partie verabschiedete HSV-Chef Bernd Hoffmann Stürmer Ivica Olic, der zur neuen Saison zu Bayern München wechselt.

Der Kroate erhielt viel Beifall von den HSV-Fans, brachte während der Partie aber ebenso wie sein Stürmerkollege Paolo Guerrero fast nichts zustande.

Fehlende Durschlagskraft

Die Hamburger ließen jegliche Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor vermissen und kassierten so die zweite Heimniederlage der Saison.

Die meisten der 57.000 Zuschauer in der erneut ausverkauften Arena quittierten die Minusleistung mit einem gellenden Pfeifkonzert.

Fehler von Benjamin

Der Franzose Ehret entwischte nach einem langen Abschlag von Ersatz-Torwart Thomas Kessler seinem Gegenspieler Collin Benjamin.

Der Namibier sah bei dem Zweikampf alles andere als gut aus, und Ehret schoss beim ersten Angriff der Gäste den Ball aus halblinker Position unhaltbar für Torwart Frank Rost an den Innenpfosten und von dort ins Tor.

Köln zieht sich zurück

Für die Kölner war diese frühe Führung ideal. Sie verstärkten weiter die Abwehr und ließen die sichtlich nervösen und geschockten Hamburger anlaufen.

Dem HSV fehlte es dabei allerdings an Genauigkeit und Schnelligkeit, so dass nur selten Torgefahr aufkam.

Trochowski kommt ins Spiel

Im zweiten Durchgang brachte HSV-Trainer Martin Jol Nationalspieler Piotr Trochowski für den vollkommenen enttäuschenden Albert Streit.

Eine wesentliche Besserung trat dadurch aber auch nicht ein. Trochowski war in der 64. Minute allerdings an der bis dahin gefährlichsten HSV-Aktion beteiligt, seinen Eckball faustete Kessler jedoch aus dem Tor.

Größte Chance durch Benjamin

Die größte Gelegenheit zum Ausgleich hatte in der 68. Minute Benjamin, dessen Kopfball allerdings das Tor verfehlte.

Auch in der Schlussphase bemühte sich der HSV weiter um den Treffer zum wichtigen Unentschieden, während die Kölner in Ruhe auf ihre Konterchancen warteten.

Abwehrchef Kevin McKenna sowie der flinke Ehret waren die besten Spieler in der Elf von Trainer Christoph Daum.

Bei den enttäuschenden und völlig kraftlos wirkenden Hamburgern konnten lediglich Joris Mathijsen und Dennis Aogo gefallen.

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