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Schalke wird für Visionär Felix Magath die achte Trainerstation © getty

Die "Wölfe" haben die große Chance auf den Titelgewinn. Doch der Coach bremst im DSF-Doppelpass die Vorfreude auf den Coup.

München - Die Chancen sind sensationell gut.

Ein Sieg gegen Werder Bremen würde dem VfL Wolfsburg am 34. Spieltag zum Meistertitel sichern.

Es wäre ein spektakulärer Coup für Coach Felix Magath, der nach der Saison zum FC Schalke wechselt.

Vor dem entscheidenden Spiel bremst der Trainer im DSF-Doppelpass die Vorfreude und mahnt zur Zuürckhaltung.

Gleichzeitig blickt Ralf Rangnick auf eine schwierige Saison bei 1899 Hoffenheim zurück.

Felix Magath im DSF-Doppelpass über...

den Titelkampf:

"Ich bin schon zu lange dabei, um nicht schon oft genug erlebt zu haben, dass man vorher schon gefeiert und dann geweint hat. Ich möchte mir das Weinen ersparen nächste Woche."

einen Wechsel von Horst Heldt zu Schalke:

"Wir werden in der Sommerpause genügend Zeit haben, uns zu unterhalten und ich bin sicher, wir werden uns treffen. Tatsache ist, dass wir uns gut verstehen und ich könnte mir natürlich eine Zusammenarbeit mit Horst Heldt sehr gut vorstellen."

das vorzeitige Bekanntwerden seines Wechsels:

"Nicht so schön war, dass ein paar Leute Stimmung gemacht haben. Gott sei Dank haben die Vernünftigen die Oberhand gewonnen. Die Mannschaft wird nach wie vor fantastisch von den Fans in Wolfsburg unterstützt. Ich bin froh, dass die Mannschaft sich nicht hat beeindrucken lassen, sondern andere Mannschaften gestolpert sind."

Die Perspektiven des VfL:

"Ich werde dazu verpflichtet, Mannschaften nach vorn zu bringen. Dass ich den VfL in der kommenden Saison vom Sessel aus beobachten werde, ist natürlich für mich ein bisschen bitter. Aber so ist es nun mal, dass Entscheidungen auch negative Konsequenzen haben und die muss dann einfach tragen."

Einen möglichen Transfer von Edin Dzeko zu Schalke 04:

"Mir wurde gesagt, dass es kein Geld gibt. Insofern werden wir auf Schalke kleinere Brötchen backen müssen. Einen Spieler wie Edin Dzeko werden wir im Moment überhaupt nicht bezahlen können."

Ralf Rangnick im DSF-Doppelpass über...

das Remis gegen Bayern:

"Die Erinnerung an das Hinspiel hat uns geholfen. Wir haben schon gewusst, dass wir vorn mit den schnellen Leuten was anrichten können. Die Bayern-Abwehr ist so wie sie jetzt aufgestellt ist, nicht so gut."

die katastrophale Rückrunde:

"Nach den zwölf Spielen ohne Sieg war es schon wichtig, das Gerede und Geschreibe zu beenden. Durch den Sieg gegen Köln ist es uns gelungen, das Ganze ein bisschen abzumildern.

Man sieht einfach, was es ausmacht, wenn man Leute wie Obasi, Salihovic und Ibisevic nicht zur Verfügung hat. Dies und das neue Stadion sind sicher die Hauptgründe für die durchwachsenen Leistungen.

In der Rückrunde hatten wir kein einziges Spiel, in dem wir nicht wenigstens fünf Spieler davon ersetzen mussten."

die Planungen für die kommende Saison:

"Es ist zahlenmäßig klar, dass wir in der neuen Saison sechs oder sieben neue Spieler brauchen. Wir wollen wieder die Qualität haben, die wir in den letzten zwei Jahren geholt haben.

Wir müssen einfach in der Lage sein, über ein oder zwei Verletzte hinaus die Mannschaft auszugleichen. Platz sieben ist nächstes Jahr ambitioniert.

Es geht darum, diesen Fußball, der uns die ersten 17 Spiele getragen hat und uns die Sympathien eingebracht hat, wieder zu spielen.

Wir haben die Planungen fast schon abgeschlossen, aber jetzt müssen wir die Spieler auch bekommen, die wir im Auge haben."

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