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Mit Italien Weltmeister, mit Wolfsburg Deutscher Meister: Barzagli (l.) und Zaccardo © imago

Im Ausland wird der erste Titelgewinn des VfL Wolfsburg mit Hochachtung zur Kenntnis genommen. Die "Gazzetta" feiert ihre Italiener.

München - Mit Hochachtung vor den Spielern und vor Trainer Felix Magath hat die internationale Presse den ersten Meistertitel für den VfL Wolfsburg zur Kenntnis genommen.

Während die spanischen Medien über die "junge, glamouröse und brillante" Mannschaft schwärmen, wird in Italien Bayern München als "satter Diktator" mit Kritik überhäuft.

Die internationalen Pressestimmen im Überblick:

SPANIEN

AS: "Wolfsburg regiert in Deutschland. Deutschland hat jetzt eine neue dominierende Mannschaft. Jung, glamourös und brillant - das ist Wolfsburg."

Marca: "Wolfsburg überrollt Bremen und stolpert nicht. Die Zweifel, ob Magaths Mannschaft dem Druck standhalten kann, waren nach sechs Minuten bereits verflogen."

Radio Marca: "Das war eine Mega-Leistung, nicht nur von der Mannschaft, sondern vor allem von Magath. Das wäre sogar einer für Real Madrid und den FC Barcelona."

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Meister zu werden mit sieben Niederlagen ist zwar nicht nobel, aber Wolfsburg setzt sich gegen Bayern München durch, der nur noch ein satter Diktator ist. Bayern war zu stark mit Europa und Klinsmanns Wut beschäftigt. Felix Magath dagegen feiert seine Revanche. Die Mannschaft, die noch im Herbst schwere Niederlagen hinnehmen musste, ist zu einer phänomenalen Tormaschine geworden. Der erste Titel für den Klub ist auch ein verdienter Erfolg für Barzagli und Zaccardo."

FRANKREICH

L'Equipe: "Wagemutige Wölfe! Und die Fans flippen aus. Bayern hat gerettet, was in einem brennenden Haus noch zu retten war."

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