Uli Hoeneß wurde in Berlin mit der Goldenen Sportpyramide ausgezeichnet. Ein Opernstar sang für ihn. Sport1.de war dabei.

Am Vorabend des Pokal-Endspiels stand ein Mann, dessen Verein ausnahmsweise mal nicht im Finale steht, im Mittelpunkt: Uli Hoeneß.

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Im Ballsaal des noblen Hotels Adlon Kempinski, gleich neben dem Brandenburger Tor, bekam der Manager des FC Bayern München die wertvollste Auszeichnung des deutschen Sports überreicht: die Goldene Sportpyramide der Stiftung Deutsche Sporthilfe.

Hoeneß wurde nicht nur für seine Erfolge im Zeichen des FC Bayern prämiert. "Er ist ein großartiger Mensch", sagte Telekom-Chef Rene Obermann, der die Laudatio hielt und auch Hoeneß' Einsatz für karitative Zwecke lobte.

Nach der Preisübergabe erntete Hoeneß stehende Ovationen und durfte sich über den Auftritt der Sängerin Anna-Maria Kaufmann freuen. Als die Kanadierin mit der Fußball-Hymne "You?ll never walk alone" schloss, war Hoeneß sichtlich gerührt.

Nach dem offiziellen Teil durften sich die Journalisten im Foyer und den Wintergärten des Hotels unter die 300 Gäste aus Sport, Wirtschaft und Politik mischen.

Gefragte Gesprächspartner waren neben Hoeneß und seinem Bruder und Hertha-Manager Dieter auch Sportstars wie Franziska van Almsick oder Handball-Bundestrainer Heiner Brand.

Doch als um Mitternacht Frau Kaufmann noch einmal zum Mikrophon griff, galt das Ständchen einem anderen: "Happy Birthday, lieber Heribert".

Gemeint war Sportschau- und Kommentatoren-Legende Heribert Faßbender, der am Samstag seinen 68. Geburtstag feiert.

Einige Fotografen, die anscheinend nicht wussten, wer der Besungene war, stürzten los, als sei Brad Pitt gerade wieder in der Hauptstadt. Hochsprung-Olympiasiegerin Ulrike Nasse-Meyfarth und ein paar andere Sportler machten die Welle.

Und Fassbender? Tat das, was alle von ihm erwarteten. Bedankte sich artig, beglückwünschte den Preisträger und verabschiedete sich mit "schönen Abend, allerseits!"

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