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Die jubelnden Nürnberger (r.) gewannen das Hinspiel in Cottbus klar mit 3:0 © getty

Nürnberg ist nach dem klaren Hinspiel-Erfolg schon fast durch. Doch Cottbus gibt die Hoffnung nicht auf. Die Fakten zur Relegation.

Nürnberg - Die Chance ist gering, verschwindend gering:

Nach dem 0:3 im Hinspiel in Cottbus hat Energie nur noch theoretische Chancen, den drohenden Gang in die Zweitklassigkeit zu vermeiden.

Dennoch: Kampflos werden sich die Lausitzer beim Rückspiel in Nürnberg (ab 15 Uhr LIVE) gewiss nicht in ihr Schicksal fügen.

Obendrein sorgte bei den Lausitzern die Nachricht vom Abgang des Trainers Bojan Prasnikar für Wirbel. (zum Artikel)

Der Slowene bat um die Auflösung seines Vertrages, wird in Nürnberg aber noch einmal auf der Cottbus-Bank Platz nehmen.

Sport1.de hat vor dem Relegations-Rückspiel die Fakten zusammengestellt:

Das sagen die Trainer:

Michael Oenning (Nürnberg): "Wir werden uns nicht einlullen lassen. Wir bestimmen, was wir zulassen oder auch nicht. Wenn Cottbus mit Hurra-Fussball nach vorne rennt, ist das nicht klug."

Bojan Prasnikar (Cottbus): "Wir gehen mit neuen Leuten in das Spiel und versuchen, ein größeres Tempo an den Tag zu legen. Wir müssen einfach daran glauben und früh ein Tor schießen. Dann wird Nürnberg vielleicht nervös. Dafür müssen wir aber unsere Chancen besser nutzen."

Die Personalsituation:

Als wäre die Ausgangslage nicht schon düster genug, muss Cottbus auf etliche Stammkräfte verzichten.

Insbesondere die Sturmabteilung ist extrem ausgedünnt.

Emil Jula fällt mit einem Muskelfaserriss aus, Dimitar Rangelov laboriert an einer Bänderdehnung.

Branko Jelic plagen Adduktorenbeschwerden, und Adi Filho ist mit einem Kreuzbandanriss ohnehin zum Zuschauen gezwungen.

Außerdem sind Stanislav Angelov (Adduktoren), Mariusz Kukielka (Wadenzerrung) und Daniel Ziebig (Bänderdehnung) angeschlagen und werden vermutlich nur zu einem Kurzzeiteinsatz kommen.

Wegen des großen Lazaretts bedient sich Prasnikar bei der Reserve, ließ aber offen, welche Elf er auf den Platz schickt.

Während Cottbus händeringend nach einsatzfähigen Spielern sucht, kann Club-Coach Michael Oenning aus dem Vollen schöpfen:

Bis auf Kapitän Andreas Wolf (Meniskus) ist kein Akteur verletzt oder gesperrt.

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