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Noch-Manager Uli Hoeneß hat das Wechsel-Karussell beim FCB im Griff © getty

Van Gaal wolle Ribery "unbedingt halten", sagt Uli Hoeneß. Dagegen schließt der FCB-Manager einen Wechsel von Luca Toni nicht aus.

München - Uli Hoeneß bleibt standfest: Der Manager ist weiterhin fest entschlossen, den Franzosen Franck Ribery trotz ständiger Wechselspekulationen beim Fußball-Vizemeister Bayern München zu halten.

"Wir verhandeln nicht. Ribery geben wir nicht her", sagte Hoeneß der "Abendzeitung".

Derweil belebt der Berater von Torwart Manuel Neuer die Spekulationen um einen Wechsel von Schalke 04 nach München neu. Ze Roberto, dessen Abschied nun offiziell feststeht, sollen zudem mehrere Angebote vorliegen.

Van Gaal plant mit dem Franzosen

Auch der neue Trainer Louis van Gaal teilt die Meinung von Hoeneß im Fall Ribery. "Er möchte ihn unbedingt behalten", berichtete Hoeneß von den jüngsten Unterredungen mit dem Niederländer.

Trotzdem rechnet der Manager in den kommenden vier bis sechs Wochen mit Anfragen für Ribery.

"Schicken niemanden weg"

Nicht grundsätzlich schloss Hoeneß dagegen einen Wechsel von Luca Toni aus, der nach der Verpflichtung von Nationalstürmer Mario Gomez um seinen Stammplatz im Angriff fürchten muss.

"Vier Stürmer reichen im Prinzip. Aber wenn wir fünf Stürmer im Kader haben, dann eben fünf. Wir schicken niemanden weg", sagte Hoeneß, schränkte aber ein: "Wenn einer zu uns kommt von den Stürmern, die da sind, werden wir sprechen."

Sneijder und Heitinga sind im Gespräch

Als weitere potenzielle Neuzugänge werden derweil der niederländische Mittelfeldspieler Wesley Sneijder von Real Madrid und dessen Landmann, der Rechtsverteidiger John Heitinga vom Ortsrivalen Atletico, gehandelt.

Deren Berater und ehemalige Bayern-Trainer Sören Lerby, der auch den Ex-Hamburger und derzeitigen Real-Bankdrücker Rafael van der Vaart vertritt, tagte am Dienstag stundenlang mit den Bayern-Bossen an der Säbener Straße.

Neuer im Blickfeld

Weiterhin ein Thema in München ist Nationaltorwart Manuel Neuer.

Zwar wiegelte der Schalke-Keeper zuletzt ab, nachdem Hoeneß sein Interesse öffentlich gemacht hatte. Doch nun kommt durch Neuers Berater Thomas Kroth wieder Bewegung in die Sache.

"Natürlich, da macht der Manuel ja keinen Hehl draus, ist es klar, dass sich ein Spieler Gedanken macht, wenn der FC Bayern anfragt. Aber es liegt derzeit nicht an ihm", sagte Kroth dem "Münchner Merkur" und ergänzte: "Der nächste Zug liegt nun beim FC Schalke 04, der Klub hat bisher geblockt."

Keine Einigung mit Ze Roberto

Als Abgang steht derweil Ze Roberto fest, weil die Bayern seiner Forderung nach einem Zweijahresvertrag nicht nachgeben wollten.

"Wir haben Ze eine Verlängerung bis 30. Juni 2010 angeboten, doch leider wollte er darauf nicht eingehen", sagte Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge.

Der Brasilianer spielte von 2002 bis 2006 und von 2007 bis 2009 bei den Bayern und gewann mit den Münchnern vier Meistertitel und vier DFB-Pokal-Siege.

ManCity ein Thema für Ze

Der 34-Jährige soll nun auch bei Al Shabab in Dubai im Gespräch sein. Der brasilianische Teammanager Toninho Cerezo soll das Interesse an Ze Roberto nach einem Bericht der Zeitung The National bereits bestätigt haben.

"Bei welchem Klub ich nächstes Jahr spielen werde, entscheidet sich in den nächsten Tagen. Ganz oben auf der Liste steht das Interesse von Manchester City. Sie wollen ins internationale Geschäft, und ich soll dabei helfen", sagte der 34 Jahre alte Ze Roberto der Münchner "tz".

Angeblich gibt es weitere Anfragen, darunter von zwei Bundesliga-Konkurrenten. "Einer davon bietet mir sogar einen Dreijahresvertrag", sagte Ze Roberto. Seinen Angaben zufolge soll es auch Angebote aus Saudi-Arabien und den USA geben.

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