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Zvonimir Soldo gewann als Spieler mit dem VfB Stuttgart den DFB Pokal 1997 © getty

Der Ex-Stuttgarter ist heiß auf die Bundesliga. Mirko Slomka befindet sich in Verhandlungen. Ein anderer Trainer-Kandidat dementiert.

Von Robert Gherda

München - Nur noch der 1. FC Köln sucht nach den Entscheidungen in Hamburg und Leverkusen einen neuen Trainer. (Labbadia zum HSV - Heynckes zu Bayer)

Auch hier ist Mirko Slomka ein Kandidat - und könnte doch am Ende erneut mit leeren Händen dastehen.

Denn nach Informationen des "kicker" ist Zvonimir Soldo nun Top-Favorit auf die Nachfolge von Christoph Daum.

Kölns Manager Michael Meier will weiterhin keine Namen kommentieren:

"Wir befinden uns weiter in der Sondierungsphase", erklärte er.

Entscheidung Anfang nächster Woche erwartet

Eine Entscheidung wird für Anfang kommender Woche erwartet.

Soldo würde in jedem Fall ins Profil der "Geißböcke" passen.

Meier hatte zuletzt verlauten lassen, dass der FC an einem Mann interessiert sei, der sich nicht auf dem derzeitigen Trainer-Karussell befindet (Wohin steuert der FC nach Daums Abgang).

Schon 2006 vor Wechsel nach Köln

2006 sollte der Ex-Kapitän des VfB Stuttgart noch als Spieler an den Rhein wechseln, jetzt könnte es als Chefcoach klappen.

Der 41 Jahre alte Kroate verfügt zwar nicht über viel Erfahrung im Trainergeschäft, aber holte gleich in seiner ersten Station beim kroatischen Top-Klub Dinamo Zagreb im Sommer 2008 das Double.

Danach trat er jedoch nach nur einem halbe Jahr im Amt aufgrund unüberbrückbarer Differenzen mit der Vereinsspitze überaschend zurück.

Seitdem ist Soldo auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung und zeigt sich nicht abgeneigt, nach Deutschland zurückzukehren.

"Die Bundeliga reizt mich"

"Klar reizt mich die Bundesliga. Das wäre jetzt genau der richtige Schritt. Ich habe zuletzt bei Arsene Wenger hospitiert, doch so langsam bin ich bereit für eine neue Herausforderung."

Die bisher heiß gehandelten Christian Gross, Friedhelm Funkel und Morten Olsen scheinen dagegen keine Chance mehr zu haben, Daum zu beerben (Daum rechtfertigt seinen Abgang)

Nur der Ex-Schalker Slomka hält sich hartnäckig im Rennen. Laut "Bild" befindet er sich derzeit in Verhandlungen mit der Vereinsspitze der Domstädter.

Der 46-jährige würde wohl auch Gehaltseinbußen in Kauf nehmen, um wieder in der Bundesliga arbeiten zu können.

Götz will in Kiel bleiben

Ein anderer Kandidat hat sich derweil selbst aus der Verlosung genommen.

Falko Götz, der mit Holstein Kiel noch um den Aufstieg in die Dritte Liga kämpft, dementierte jeglichen Kontakt zum 1.FC Köln.

"Und selbst wenn Vereine an mich herantreten würden, werde ich mich an meinen Vertrag in Kiel halten", ergänzte der frühere FC-Profi.

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