vergrößernverkleinern
Michael Fink wechselte 2006 von Arminia Bielefeld zu Eintracht Frankfurt © getty

Michael Fink wechselt von der Eintracht zu Besiktas Istanbul. Hoffenheim holt einen ghanaischen Nationalspieler.

München - Der Türkische Meister Besiktas Istanbul hat Michael Fink von Eintracht Frankfurt verpflichtet.

Dies gab der Klub des ehemaligen Nationalspielers Fabian Ernst bekannt.

Der 27-jährige Mittelfeldspieler, der auch bei Hannover 96 im Gespräch war, wechselt ablösefrei und erhält einen Dreijahresvertrag beim Champions-League-Teilnehmer. In Frankfurt hatte Fink seit 2006 gespielt.

Sport1.de hat weitere Neuigkeiten aus der Bundesliga zusammengefasst:

Hoffenheim holt Tagoe

1899 Hoffenheim hat sich mit dem ghanaischen Nationalspieler Prince Tagoe verstärkt.

Wie der Klub am Dienstagabend bekannt gab, erhält der 22-jährige Stürmer einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2012.

Tagoe wechselt ablösefrei vom saudi-arabischen Klub Al-Ittifaq Dammam in den Kraichgau und hat die medizinische Untersuchung bereits absolviert.

"Prince Tagoe passt hervorragend in unser Profil. Er ist jung, hochtalentiert und er kann mit uns den nächsten Schritt seiner Entwicklung machen", sagte Manager Jan Schindelmeiser und ergänzte: "Er ist technisch sehr stark, beidfüßig und hat seinen Torinstinkt sowohl im Klub als auch im Nationalteam unter Beweis gestellt."

Müller geht nach Mainz

Aufsteiger FSV Mainz 05 hat mit Torhüter Heinz Müller vom englischen Zweitligisten FC Barnsley Einigkeit über einen Wechsel erzielt.

"Es ist alles klar und geregelt", sagte FSV-Manager Christian Heidel der "Frankfurter Rundschau".

Die Ablöse soll unter 500.000 Euro liegen. Der Vertrag soll in der kommenden Woche unterzeichnet werden.

Müller stand in Deutschland schon bei Hannover 96, Arminia Bielefeld, dem FC St. Pauli und Jahn Regensburg unter Vertrag, bevor er über Norwegen den Weg auf die Insel fand.

Der 31 Jahre alte gebürtige Frankfurter soll laut Heidel "auf Augenhöhe" in das Duell mit FSV-Urgestein Dimo Wache um den Stammplatz gehen.

Nürnberg verpflichtet Broich

Der 1. FC Nürnberg hat Thomas Broich verpflichtet. Der Mittelfeldspieler kommt vom 1. FC Köln, wo sein Vertrag ausgelaufen war.

Laut "kicker" erhält der 28-Jährige beim Aufsteiger einen Vertrag bis zum 30. Juni 2012.

Broich, an dem auch der FC St. Pauli interessiert war, bestritt 80 Bundesligaspiele für Köln und Mönchengladbach.

Zudem verstärken den Club bisher der zuletzt an Bayer Leverkusen ausgeliehene Angelos Charisteas sowie die Junioren Jonathan Kotzke (eigener Verein), Tomasz Welnicki und Güngör Kaya (beide VfL Bochum).

Preetz vor Amtsübernahme bei Hertha

Michael Preetz soll bei Bundesligist Hertha BSC am Donnerstag sein neues Amt als Geschäftsführer Sport antreten.

Der 41 Jahre alte Ex-Profi wird in der Sitzung des von Werner Gegenbauer geführten Präsidiums seine Pläne vorstellen und soll anschließend in die Geschäftsführung berufen werden.

Preetz wird in Zukunft große Teile des Verantwortungsbereichs von Dieter Hoeneß übernehmen.

Hoeneß hatte den Bundesligisten am Sonntag nach fast 13 Jahren verlassen.

Rekordtorschütze mit großem Vertrauen

Im Präsidium genießt Preetz, der 1999 Bundesliga-Torschützenkönig wurde und mit 84 Treffern Herthas Rekordtorschütze ist, großes Vertrauen.

Preetz hatte mehrfach betont, dass er sich vor dem Gespräch mit dem Präsidium nicht zu den Vorfällen der letzten Tage äußern wolle.

Der siebenmalige Nationalspieler, der 2003 seine aktive Laufbahn bei Hertha beendet hatte, bereitet sich seit Jahren auf ein wichtiges Amt im Fußball vor.

Preetz absolvierte ein 18-monatiges Fernstudium zum Sportmanager und war meherere Jahre Vizepräsident der Spielergewerkschaft VDV.

Rauball kritisiert Trainer-Hopping

Liga-Präsident Reinhard Rauball hat das Trainer-Hopping in der Bundesliga kritisiert.

"Wenn ein Trainer unverhofft abspringt, ist es in meinen Augen nicht nur ein Affront gegenüber dem Verein, sondern auch gegenüber den Fans und den Sponsoren - auch, wenn es eine vertraglich vereinbarte Ausstiegsklausel geben sollte", sagte Rauball im Interview mit der "Bild".

Rauball sprach sich dafür aus, bis auf wenige Ausnahmefälle von Ausstiegsklauseln so wenig Gebrauch wie möglich zu machen. Der Verzicht auf Ausstiegsklauseln diene dem Produkt Bundesliga.

Keine Einmischung der DFL

Eine Einmischung der Deutschen Fußball Liga in die Belange der Klubs werde es laut Rauball aber nicht geben. "Ich bin der Meinung, dass jeder Verein die Verantwortung für seine Verträge hat", sagte der 62-Jährige:

"Aber wichtig ist, dass wir wieder eine Hygiene in die Bundesliga bekommen! Vertragliche Instabilität darf und soll es nicht geben."

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel