vergrößernverkleinern
Christoph Daum coachte Fenerbahce Istanbul bereits von Juli 2003 bis Juni 2006 © imago

Christoph Daum verteidigt sich gegen Kritik an seinem Abschied und begründet ihn mit der mangelnden Perspektive des FC.

München - Trainer Christoph Daum hat sich nach seinem plötzlichen Abgang beim 1. FC Köln gegen die öffentliche Kritik zur Wehr gesetzt und den Einbau einer Ausstiegsklausel in den Vertrag verteidigt.

"Ich möchte mal darauf hinweisen, dass ich das größte Risiko meines Lebens eingegangen bin, als ich den 1. FC Köln in der Zweiten Liga übernommen habe", rechtfertige sich der 55-Jährige im Interview mit der Zeitung "Die Welt".

"Ich habe damals Vereinen abgesagt, die in der Champions League gespielt haben und viel höhere Ansprüche hatten. Und weil damals niemand wusste, wo die Reise hingeht, habe ich eine vertragliche Konstellation mit dieser Klausel gewählt", so Daum weiter.

"Bestelltes Feld hinterlassen"

Daum, der wohl zum türkischen Ex-Meister Fenerbahce Istanbul wechseln wird und dort ein Gehalt von 3,5 Millionen Euro netto einstreichen soll, warnte davor, nun die Trainergilde an den Pranger stellen.

Er könne Köln erhobenen Hauptes verlassen.

"Ich habe ein bestelltes Feld hinterlassen. Das war im Sommer 2008 noch nicht der Fall, als es schon einmal für mich die Möglichkeit gab, den Verein zu verlassen", meinte Daum.

Auf Dauer nur Mittelfeldplatz

Er habe gemerkt, dass er dem Verein unter den gegebenen Voraussetzungen nicht mehr helfen könne.

Auf Dauer reiche das nur für einen guten Platz im Mittelfeld.

Er habe andere Ambitionen, sagte Daum weiter, der bei seinem neuen Klub nach eigenen Angaben keine Ausstiegsklausel besitzt.

Zurück zur StartseiteZum Forum - jetzt mitdiskutieren!

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel