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Marko Marin absolvierte für Gladbach 37 Erstliga-Spiele und traf viermal © getty

Der Nationalspieler erhöht den Druck auf Gladbach und seinen Wunschklub: "Werder ist die perfekte Adresse." Aber nicht erst 2010.

Mönchengladbach - Der Nationalspieler übt nun mehr als nur sanften Druck aus:

Marko Marin (Porträt) drängt stärker denn je auf einen Wechsel von Borussia Mönchengladbach zu DFB-Pokalsieger Werder Bremen.

"Ich habe den Verantwortlichen meinen Entschluss mitgeteilt, dass ich in der nächsten Saison für Werder Bremen spielen möchte", sagte der Mittelfeldspieler dem "kicker". "Natürlich wünsche ich mir eine schnelle Entscheidung."

Und weiter: "Ich hoffe, dass sich die Vereine jetzt einigen."

Ablösesumme als Knackpunkt

Allerdings: Bisher haben die beiden Klubs noch keine Einigung über die Höhe der Ablösesumme erzielt. (zum Artikel: Frontzeck will Marin "bearbeiten")

Angst, dass der Transfer noch platzen könnte, habe Marin zwar nicht, "trotzdem wäre es schön, wenn die Sache bald vom Tisch wäre. Ich bin auch zuversichtlich, dass das gelingt."

Dass er nach Ablauf seines Vertrages im Sommer 2010 ablösefrei nach Bremen wechselt, ist für den 20-Jährigen, der am Donnerstag zur U21-EM nach Schweden aufbrach, dagegen nicht vorstellbar.

Kein Gedanke an 2010

"Ich will nicht an 2010 denken, sondern in der nächsten Saison in Bremen spielen. Das ist mein Ziel", stellte Marin unmissverständlich klar. Entscheidend für seinen Wechsel-Entschluss sei die sportliche Perspektive.

"Für meine Entwicklung ist es wichtig, so schnell wie möglich international zu spielen. Auch im Hinblick auf die Nationalmannschaft, denn schließlich möchte ich bei der Weltmeisterschaft 2010 dabei sein", sagte Marin.

"Und die Vergangenheit zeigt, dass Werder für junge Spieler eine perfekte Adresse ist, um sich sehr gut zu entwickeln."

Abschied fällt dennoch schwer

Der Abschied aus Mönchengladbach falle ihm dennoch schwer: "Leider ist bei der ganzen Transfer-Diskussion untergegangen, dass ich eine super Zeit bei der Borussia hatte."

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