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Franck Ribery (r.) und Luca Toni kamen gemeinsam 2007 nach München © getty

Ribery und Toni sind begehrter denn je. Während der Franzose mit Barcelona in Verbindung gebracht wird, soll Fenerbahce Toni locken.

Von Felix Götz

München - Die Spekulationen um die Zukunft von Franck Ribery und Luca Toni vom FC Bayern nehmen einfach kein Ende.

Medienberichten zufolge liegt Toni ein Angebot von Fenerbahce Istanbul vor - und der FC Barcelona soll Ribery bereits verpflichtet haben.

Nachdem Real Madrid am Donnerstag das Buhlen um den französichen Wirbelwind zumindest öffentlich beendet hatte (Real wirbt nicht mehr um Ribery), könnten nun die Katalanen den Zuschlag erhalten.

Wie die spanische Zeitung "Sport" berichtet, soll der 26-Jährige bei Barcelona sogar schon einen Vorvertrag unterzeichnet haben.

Kontakt zu Rummenigge?

Nach Informationen der "Bild" hat der Vereinsboss des Champions-League-Siegers, Joan Laporta, zumindest bereits Kontakt zu Karl-Heinz Rummenigge wegen Ribery aufgenommen haben.

Bayern-Manager Uli Hoeneß wollte solche Meldungen nicht bestätigen, dementierte allerdings auch nicht eindeutig.

"Wir planen derzeit mit Ribery", sagte der 57-Jährige. Gegenüber der "tz" deutete er aber schon beim Interesse der "Königlichen" an, dass es durchaus eine Schmerzgrenze gibt: "Wir werden nur unter ganz bestimmten Umständen reden. Und zwar, wenn sie bereit sind, ganz verrückte Dinge zu tun."

Drei Gründe für den Wechsel

Für einen Wechsel Riberys nach Barcelona könnte es gleich drei gute Gründe geben.

Zum einen braucht das Team von Trainer Josep Guardiola bald neue Kräfte in der Offensive - wenn Stürmer Samuel Eto'o geht, dem angeblich ein saftiges Angebot (zweistelliges Millionengehalt) von Manchester City vorliegt.

Zum anderen gab Ribery bereits mehrfach von sich, dass es sein Traum wäre, eines Tages in Spanien zu spielen.

Zudem kickt mit Thierry Henry ein guter Freund des kleinen Franzosen bei Barca.

Toni nach Istanbul?

Währenddessen steht Toni, an dem auch Barcelona Interesse hat (Toni bestätigt Barca-Interesse), offenbar ganz weit oben auf der Liste von Fenerbahce Istanbul - dem neuen Klub von Trainer Christoph Daum.

Der Stürmer hat in München zwar noch einen gültigen Vertrag bis 2011. Der FC Bayern würde sich aber höchstwahrscheinlich nicht gegen einen Wechsel stemmen.

Vorausgesetzt die Ablösesumme stimmt für den Weltmeister, der 2007 für elf Millionen Euro aus Florenz zum deutschen Rekordmeister kam.

"Ich weiß nicht, ob ich bleibe"

Auch Toni selbst schließt einen Abschied aus Bayern keineswegs aus. "Ich weiß nicht, ob ich bleibe. Ich werde mit dem FC Bayern reden müssen", sagte er der "tz".

Angeblich soll Fenerbahce dem Angreifer ein fürstliches Jahresgehalt von acht Millionen Euro anbieten.

Daum und Klub-Präsident Aziz Yildirim sind im Begriff, in Istanbul eine Spitzenmannschaft zu formen, die auch in der Champions League ein Wörtchen mitreden will.

Aus diesem Grund gibt es auch Gerüchte, dass mit Hamit Altintop ein weiterer Bayern-Spieler an den Bosporus wechselt.

Kein Interesse an Frey

Den in Italien kursierenden Gerüchten, der FC Bayern hätte Interesse an einer Verpflichtung von Florenz-Torhüter Sebastien Frey, erteilte Hoeneß eine klare Absage.

"Da ist nichts dran, diese Meldung stimmt nicht", so Hoeneß.

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