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Klaus Allofs (r.) ist seit 1999 Sportdirektor bei Werder Bremen © getty

Der Pokalsieger verteidigt den inoffiziellen Titel vor Herbstmeister Hoffenheim. Gladbachs Friend wird Opfer eines Einbruchs.

Zusammengestellt von Rainer Nachtwey

München - "Nur" Platz zehn in der Liga hat Werder Bremen (zur Vereinsseite) in der Gunst der Fußball-Fans keinen Abbruch getan.

Der DFB-Pokalsieger und Uefa-Cup-Finalist verteidigte in der Sympathie-Wertung bei einer vom Sportrechtevermarkter Sportfive durchgeführten Studie Platz eins in dieser Kategorie.

Die Hanseaten setzten sich knapp gegen Herbstmeister 1899 Hoffenheim (zur Vereinsseite) durch.

Einziger Zweitligist in den Top Ten ist der FC St. Pauli.

Löw vor Klinsmann

Bei den Trainern liegt Bundestrainer Joachim Löw in der Gunst der Anhänger ganz vorne. Hinter ihm folgt sein Vorgänger in der Nationalmannschaft Jürgen Klinsmann, der trotz seines Rauswurfs beim FC Bayern München (zur Vereinsseite) noch vor Dortmunds Coach Jürgen Klopp rangiert (zur Vereinsseite).

Bei den Spielern hat Michael Ballack die Auseinandersetzung mit dem Bundestrainer keine Sympathiewerte gekostet. Der Kapitän des DFB-Teams verwies ein Quartett von Rekordmeister Bayern München auf die Plätze.

Philipp Lahm, Lukas Podolski, Bastian Schweinsteiger und Miroslav Klose belegten die folgenden Ränge zwei bis fünf.

Sport1.de hat weitere Neuigkeiten aus der Bundesliga zusammengefasst:

Einbruch bei Friend

Rob Friend (zum Spielerprofil) von Borussia Mönchengladbach (zur Vereinsseite) ist Opfer eines Einbruchs geworden.

Während des Kroatien-Urlaubs des kanadischen Stürmers durchsuchten die Täter das Haus und entwendeten aus Friends Garage zwei PKW im Gesamtwert von rund 100.000 Euro. Die Polizei Mönchengladbach bestätigte einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung.

"Ich bin geschockt. Wir werden unseren Urlaub sofort abbrechen", sagte Friend: "Ich weiß noch nicht genau, was alles gestohlen wurde. Es ist eine schlimme Zeit für mich. Erst die Verletzung, jetzt der Einbruch - einfach unglaublich."

Friend ist seit Ende März nach einer Fersenoperation nicht einsatzfähig.

Trainingsauftakt ohne Balitsch

Wegen einer Leistenoperation wird der Trainingsauftakt beim Hannover 96 (zur Vereinsseite) am 29. Juni ohne Mittelfeldspieler Hanno Balitsch (zum Spielerprofil) stattfinden. Als Termin für den Eingriff ist der 17. Juni vorgesehen.

Einen normalen Heilungsverlauf vorausgesetzt, wird der 28-Jährige während des Trainingslagers vom 11. bis 21. Juli im österreichischen Bad Kleinkirchheim zum Team der Niedersachsen stoßen.

Heldt in Vorstand berufen

Sportdirektor Horst Heldt wird künftig dem Vorstand des VfB Stuttgart (zur Vereinsseite) angehören. Der Aufsichtsrat der Schwaben bestellte den 39-Jährigen zum 1. Juli 2009 in den nun dreiköpfigen Vereinsvorstand. Daneben gehören Präsident Erwin Staudt und Finanzchef Ulrich Ruf dem Gremium an.

In der Vereinsspitze des VfB wird Heldt in den kommenden vier Jahren für den Bereich Sport verantwortlich zeichnen. Seit Januar 2006 ist Heldt als Sportdirektor beim VfB tätig, zuvor absolvierte er als Profi 359 Bundesliga- und zwei Länderspiele.

Staudt attestierte Heldt, der zuletzt auch von anderen Bundesligisten umworben war, "eine beeindruckende Entwicklung vom Spieler zum ligaweit anerkannten Fachmann." Der Sportdirektor sei "zu einem Eckpfeiler im sportlichen Bereich geworden".

Heldt gab an, er freue sich über das Vertrauen, das ihm der Aufsichtsrat entgegenbringe. "Gemeinsam mit allen Beteiligten wollen wir den eingeschlagenen Weg weitergehen und die Voraussetzungen für künftige Erfolge schaffen", sagte Heldt.

Amanatidis will Kapitän bleiben

Angreifer Ioannis Amanatidis von Eintracht Frankfurt will seine Kapitänsbinde nicht kampflos abgeben.

"In den zwei Jahren, in denen ich Kapitän war, habe ich meinen Job ordentlich erledigt", sagte der griechische Nationalspieler der "Frankfurter Rundschau".

Frankfurts neuer Trainer Michael Skibbe hatte angedeutet, dass auch ein neuer Spieler wie Ex-KSC-Kapitän Maik Franz in der kommenden Saison die Binde tragen könnte.

"Es kann sehr gut sein, dass ein Spieler Kapitän wird, der neu in die Mannschaft kommt", sagte Skibbe.

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