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Ömer Toprak erzielte in drei Spielen für die U-19-Nationalmannschaft ein Tor © imago

Der Freiburger liegt nach seinem schweren Kartunfall noch immer auf der Intensivstation. Frankfurts Köhler wird am Knie operiert.

München - Die Karriere des am vergangenen Dienstag beim Kartfahren schwer verunglückten U-19-Europameisters Ömer Toprak von Aufsteiger SC Freiburg hängt nach wie vor am seidenen Faden.

Der Innenverteidiger liegt nach ersten Behandlungen noch immer auf der Intensivstation einer Spezialklinik in Tübingen.

"Eine mittel- oder langfristige Prognose über die weiteren Rehabilitationsschritte des Spielers lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht tätigen", erklärte der Klub.

Nach Angaben der Breisgauer hat Toprak "die ersten Behandlungen nach seinem schweren Unfall sehr gut überstanden".

Tank des Karts explodiert

Der 19-Jährige war am vergangenen Dienstag in Umkirch in der Nähe von Freiburg auf einen vor ihm fahrenden Kart aufgefahren. Dabei explodierte der Tank von Topraks Kart.

Der Innenverteidiger erlitt schwere Verbrennungen, vor allem an den Beinen und am Rücken. Die beiden Fahrzeuge sind mittlerweile beschlagnahmt, die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen.

Nach Angaben der behandelnden Ärzte schreitet der Heilungsprozess gut voran.

Sport1.de hat weitere Neuigkeiten aus der Bundesliga zusammengefasst:

Frankfurts Köhler am Knie operiert

Mittelfeldspieler Benjamin Köhler von Eintracht Frankfurt hat sich einer Knieoperation unterziehen müssen.

Wie erst jetzt bekannt wurde, liegt der Eingriff bereits zweieinhalb Wochen zurück.

Köhler hatte bereits seit Mitte April pausieren müssen, nachdem er im Spiel der Hessen bei Bayern München (0:4) eine Innenbanddehnung im rechten Knie erlitten hatte.

Offenbar war auch der Meniskus des 28-Jährigen in Mitleidenschaft gezogen worden. Derzeit absolviert Köhler in seiner Heimatstadt Berlin ein Rehabilitationsprogramm.

Wolfsburger Okubo kehrt nach Japan zurück

Nach nur rund fünf Monaten im Trikot des deutschen Meisters VfL Wolfsburg kehrt der japanische Nationalstürmer Yoshito Okubo in seine Heimat zum J-League-Klub Vissel Kobe zurück.

Von dort war der 27-Jährige im Januar für rund zwei Millionen Euro zu den Niedersachsen gekommen, hatte sich beim VfL jedoch nicht durchsetzen können.

Insgesamt kam Okubo, der noch einen Vertrag bis 2011 besaß, auf neun Einsätze in der Bundesliga.

HSV bei Dauerkarten-Verkauf auf Rekordkurs

Trotz seiner bisher abwartenden Haltung auf dem Transfermarkt und des Abgangs von Publikumsliebling Ivica Olic liegt der Hamburger SV beim Absatz der Dauerkarten für die kommende Saison auf Rekordkurs.

Weil die große Mehrzahl der letztjährigen Abonnements-Kunden ihre Option für die kommende Spielzeit zogen, setzten die Hanseaten noch vor dem Start des freien Verkaufs am kommenden Dienstag 31.500 Tickets ab.

In der letzten Saison hatte der Verein 35.000 Dauerkarten an den Mann gebracht.

Andersen versteigert "Glückspullover"

Jörn Andersen hat ein Herz für Tiere.

Der Trainer des Mainz 05 versteigert seinen "Glückspullover". Andersen trug den Pullover der Größe XL oft in der Rückrunde der abgelaufenen Saison, in der Mainz den Heimfluch besiegte und so den Grundstein für den Aufstieg legte.

Der Reinerlös der Auktion kommt dem Tierheim Mainz zugute. "Mein Hund ist kürzlich gestorben, so habe ich Kontakt zum Tierheim bekommen", sagt der Norweger, der sehr an seiner 12-jährigen französischen Bulldoggen-Dame Coco hing.

Die Auktion auf www.mainz05-auktion.de endet am 20. Juni um 19:05 Uhr.

Hannover will mit Sao Paulo kooperieren

Hannover 96 prüft eine mögliche Kooperation mit dem brasilianischen Traditionsklub FC Sao Paulo.

Sportdirektor Jörg Schmadtke und Chefscout Peter Braund brachen zu einer gut einwöchigen Reise nach Südamerika auf, um erste Kontakte für eine Zusammenarbeit zu knüpfen.

"Wir wollen uns verstärkt mit jungen Spielern aus Südamerika beschäftigen und sie fördern, wenn das nötige Potenzial für die Bundesliga vorhanden ist", sagte Schmadtke: "Dafür ist ein regelmäßiger vertrauensvoller Informationsaustausch notwendig."

Und weiter: "Unsere Reise ist ein erstes Signal an die Kollegen vom FC Sao Paulo. Wir wollen den Verein und den Markt vor Ort kennenlernen."

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