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Die Torgefährlichkeit fehlt: Nemanja Vucicevic traf nur einmal für den 1. FC Köln © getty

Unter Neu-Trainer Zvonimir Soldo hat der serbische Offensivspieler keine Zukunft mehr. Nürnbergs Co-Trainer geht lieber nach Leverkusen.

München - Der serbische Mittelfeldspieler Nemanja Vucicevic vom 1. FC Köln muss sich zur nächsten Saison einen anderen Verein suchen.

Wie nun bekannt wurde, plant der neue Coach der Kölner, Zvonimir Soldo, nicht mehr mit dem Offensivspieler.

Vucicevic kam im Jahr 2007 von den Münchner "Löwen" an den Rhein und absolvierte in der letzten Saison 29 Spiele für die "Geisböcke".

Manager Michael Meier und Soldo waren die Leistungen des 29-Jährigen allerdings nicht stabil genug - sie entschieden sich laut "Express" gegen die Vertragsverlängerung mit dem Spielmacher.

"Herr Meier hat Nema mitgeteilt, dass es eine Trennung geben wird. Schade, denn er wäre sehr gerne in Köln geblieben", sagte Berater Adam Mandziara.

Erste Interessenten soll es für Vucicevic bereits geben. Sein Berater meinte jedoch nur: "Es gibt Offerten für Nema. Aber an Spekulationen wollen wir uns nicht beteiligen."

Sport1.de hat weitere Neuigkeiten aus der Bundesliga zusammengefasst:

Boekamp Skibbe-Assistent?

Edwin Boekamp wird bei Eintracht Frankfurt aller Voraussicht nach Assistent von Trainer Michael Skibbe. "Der Vertrag ist zwar noch nicht unterschrieben, aber die Wahrscheinlichkeit ist ausgesprochen groß, dass es so kommt", sagte Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen.

Der 50-Jährige Boekamp und der sieben Jahre jüngere Skibbe arbeiten bereits seit Jahren vertrauensvoll zusammen. Auch auf Skibbes letzter Station bei Galatasaray Istanbul war der langjährige Jugendkoordinator von Borussia Dortmund Co-Trainer.

Am Wochenende weilte Boekamp gemeinsam mit dem neuen Eintracht-Coach bereits in Südamerika, um etwaige Neuzugänge zu scouten. Die Zukunft von Funkel-Co-Trainer Armin Reutershahn ist also weiter unsicher bei den Hessen.

Ur-Gestein kehrt zurück nach Leverkusen

Aufsteiger 1. FC Nürnberg hat das Ringen um seinen Co-Trainer Peter Hermann gegen Bayer Leverkusen verloren.

"Schweren Herzens lassen wir ihn ziehen", sagte Nürnbergs Sportdirektor Martin Bader über der Assistenten von Trainer Michael Oenning in der "Bild". Der 57-Jährige war im September 2008 von Leverkusen nach Franken gewechselt, weil unter dem damaligen Trainer Bruno Labbadia für ihn kein Platz mehr bei Bayer war.

Bayers neuer Coach Jupp Heynckes wollte Hermann aber an seiner Seite haben - und das Bayer-Urgestein, zuvor 32 Jahre lang für die Werkself tätig, entschied sich aus familiären Gründen für eine Rückkehr.

Der stimmte der Club jetzt nach zähen Verhandlungen zu, weil Leverkusen eine Entschädigung in Aussicht stellte.

"Ich habe Rudi Völler schon gesagt, dass die Rückholaktion nicht billig wird", sagte Bader über die Gespräche mit seinem Pendant bei Bayer.

Bundesliga auf Schweden-Tour

Mit großem Interesse verfolgen die Scouts aus der Bundesliga die U-21-Europameisterschaft in Schweden.

Traditionell wird das Turnier als Sichtungs-Veranstaltung für mögliche zukünftige Stars genutzt.

Alle 18 Bundesliga-Klubs sind vollzählig bei der EM-Endrunde in Schweden vor Ort - im Gegensatz zum Confed-Cup.

Wolfsburg auf Rekordkurs

Der VfL Wolfsburg bereitet sich ab dem 22. Juni auf die Titelverteidigung in der Saison 2009/2010 vor.

Der neue Cheftrainer Armin Veh hat das Team zur ersten Einheit am Montag um 15.30 Uhr auf den Platz geladen.

Einen Tag später geht es für die Wölfe ins erste Trainingslager nach Sylt. Topstürmer Edin Dzeko und weitere Nationalspieler werden erst am 27. Juni zum Team stoßen.

Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft liegt der VfL Wolfsburg beim Absatz von Dauerkarten für die kommende Saison auf Rekordkurs.

Bereits rund sieben Wochen vor dem Beginn der nächsten Spielzeit am 7. August haben die Niedersachsen 15.500 Abonnements an den Mann gebracht.

Das sind 500 mehr als zum Start der vergangenen Saison. Insgesamt hatte der VfL in der Meister-Spielzeit 18.500 Dauerkarten verkauft.

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