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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Manuel Neuer verdrängte 2006/07 Frank Rost als Stammtorhüter bei Schalke 04 © getty

Der Schalke-Keeper beendet die Spekulationen über einen Wechsel. Auch Hoeneß gibt den Poker auf. Toni bleibt "zu 100 Prozent" in München.

München/Göteborg - U21-Nationaltorhüter Manuel Neuer hat die Diskussionen über seinen Wechsel von Schalke 04 zu Rekordmeister Bayern München für beendet erklärt (Neuer abgehakt - Rensing Nummer eins?).

"Das Thema ist durch", sagte Neuer während der U21-EM in Schweden:

"Ich konzentriere mich auf die EM und habe hier absolute Ruhe. Seit ich hier bin, sind auch keine weiteren Nachfragen gekommen."

Bayern-Manager Uli Hoeneß hatte Neuer, der Anfang des Monats sein Debüt in der A-Nationalmannschaft gegeben hatte, in den letzten Wochen stets als einzigen Kandidaten bei der Suche nach einem neuen Torwart bezeichnet.

Tönnies: "Manuel bleibt Schalker"

Gerüchten zufolge waren die Münchner bereit, bis zu 18 Millionen Euro und ihren Torhüter Michael Rensing für Neuer zu bieten.

Schalkes-Aufsichtsratschef Clemens Tönnies erklärte allerdings im "Express"-Interview zu der Bayern-Offerte: "Keine Chance, Manuel bleibt Schalker."

Und auch Bayern Manager Uli Hoeneß ist mittlerweile pessimistisch was einen Wechsel Neuers betrifft: "Soweit ich das sehe, wird auf der Torwart-Position nichts mehr passieren."

Nur noch ein Rechtsverteidiger kommt

Sollte es nun als auch bei dem von Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge abgegebenen Bayern-Veto gegen einen Ribery-Verkauf bleiben, werden die Münchner nur noch einen Transfer tätigen, meinte Hoeneß.

"Wir werden dann noch die rechte Verteidigerposition anschauen. Da ist Jose Bosingwa sicher ein Mann, der in Frage kommt. Ansonsten wird dann nichts mehr passieren."

Toni bleibt "zu 100 Prozent"

Demnach wird auch Stürmerstar Luca Toni bei den Bayern bleiben, obwohl ihm Rummenigge und Hoeneß bei einem Wechsel wohl keine Steine in den Weg legen würden.

Nach Angaben seines Beraters will sich der Italiener in der kommenden Saison im Angriff dem Konkurrenzkampf mit Rekordtransfer Mario Gomez stellen:

"Luca ist Spieler des FC Bayern und wird dies auch bleiben. Er bleibt zu 100 Prozent beim FC Bayern", sagte Tullio Tinti der "tz".

Fünf Stürmer im Kader

An den sich haltenden Wechsel-Spekulationen Tonis, der derzeit mit Italien beim Confed-Cup in Südafrika weilt, sei demnach nichts dran.

"All die Gerüchte sind frei erfunden und entsprechen in keinster Weise der Realität", so der Berater.

Das Angebot an Stürmer für die kommende Saison ist damit mehr als ausreichend.

Neben Toni und Gomez haben die Münchner Miroslav Klose, Neuzugang Ivica Olic und Talent Thomas Müller im Kader.

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