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Josip Simunic wurde in der Saison 2004/05 zum besten Innenverteidiger der Bundesliga gewählt © getty

Der Verteidiger von Hertha BSC Berlin steht offenbar kurz vor einem Wechsel. "Es gibt keine Basis der Zusammenarbeit mehr."

Berlin - Hertha BSC Berlin muss die kommende Saison offenbar ohne Innenverteidiger Josip Simunic planen. Der kroatische Nationalspieler und sein Berater Gordon Stipic sprachen in übereinstimmenden Medienberichten offen von einem Wechsel.

"Für mich ist klar, dass Simunic weg muss! Es gibt keine Basis der Zusammenarbeit mehr. Und auch kein Hintertürchen für Hertha. An dem Entschluss ist nicht zu rütteln", sagte Stipic der "Bild-Zeitung".

Als Grund für einen möglichen Transfer von Simunic nannte der Spielerberater die Verhaltensweise von Hertha-Trainer Lucien Favre.

Favre zweifelt

Der Schweizer Coach soll angeblich Zweifel angemeldet haben, dass Simunic in der kommenden Saison erneut so stark wie in der vergangenen Spielzeit spiele.

"Wenn man nicht an mich glaubt und mir nicht zutraut, die Leistung zu wiederholen, ist es die beste Lösung woanders hinzugehen", meinte Simunic.

Preetz will Simunic halten

Hertha-Manager Michael Preetz sprach sich allerdings für ein Verbleib von Simunic in der Hauptstadt aus: "Diese Geschichte, die da kursiert, ist falsch. Der Trainer würde Joe gerne behalten, er ist ein zentraler Spieler für ihn."

Simunic besitzt in seinem bis 2011 laufenden Vertrag eine Ausstiegsklausel.

Sieben Millionen Ablöse

Demnach darf er den Bundesliga-Vierten nach neuneinhalb Jahren verlassen, sollte ein Klub bis Ende Juni sieben Millionen Euro bezahlen.

Da Hertha für die kommende Saison mit einem Transferüberschuss von fünf Millionen Euro erzielen muss, gilt der 31-Jährige als möglicher Verkaufskandidat. Angeblich sollen sich Klubs aus der Bundesliga, aus Spanien und England für Simunic interessieren.

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