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Demba Ba schoss in der vergangenen Saison in 33 Spielen 14 Tore für Hoffenheim © getty

1899 signalisiert, dass der Stürmer nach Stuttgart kann - wenn der VfB den Großteil der Gomez-Millionen für ihn locker macht.

Hoffenheim - 1899 Hoffenheim will dem Ligakonkurrenten VfB Stuttgart für den Transfer von Angreifer Demba Ba offenbar einen Großteil der 35 Millionen Euro aus dem Verkauf von Mario Gomez entlocken.

Die Hoffenheimer Schmerzgrenze für den abtrünnigen Ba (DATENCENTER: Spielerprofil) soll mittlerweile bei einer Ablöse in Höhe von über 20 Millionen Euro liegen.

Ursprünglich hatten die Kraichgauer beschlossen, den bis 2011 unter Vertrag stehenden Senegalesen nicht ziehen zu lassen.

"Wenn der VfB Demba Ba als legitimen Nachfolger von Mario Gomez betrachtet, dann muss das Angebot auch entsprechend ausfallen", sagte 1899-Trainer Ralf Rangnick der "Rhein-Neckar-Zeitung". 110436(DIASHOW: Die Bundesliga-Wechselbörse)

"Unverkäuflich existiert nirgends"

"Der Begriff 'unverkäuflich' existiert nirgends. Oder um in der Fußballersprache zu bleiben, der Ball liegt momentan beim VfB und auch bei Demba", sagte 1899-Trainer Ralf Rangnick der "Rhein-Neckar-Zeitung".

Allerdings verwies Rangnick in der "Stuttgarter Zeitung" darauf, dass der VfB, der ursprünglich maximal bis zu 15 Millionen Euro für den Stürmer bezahlen wollte, möglicherweise noch Abstand von einem Transfer nehmen könnte.

"Mit seinem Verhalten hat sich Ba in ganz Deutschland keine Freunde gemacht", so der Coach.

Auch Hoffenheims Manager Jan Schindelmeiser scheint nunmehr bereit, den wechselwilligen Ba für eine gewisse Summe abzugeben.

"Das Interesse ist da. Aber wie groß das Interesse ist, wird sich zeigen", sagte Schindelmeiser dem "kicker", nachdem er am Sonntag einen Transfer des Angreifers nach Stuttgart noch ausgeschlossen hatte.

Ba stiftet Verwirrung

Zuvor hatte Ba mit einem Interview für Verwirrung gesorgt und das Wechseltheater um seine Person fortgesetzt.

Der 24-Jährige hatte behauptet, er habe von den Kraichgauern die Freigabe für einen Wechsel nach Stuttgart erhalten, wo er den zu Rekordmeister Bayern München abwandernden Nationalspieler Gomez ersetzen soll.

"Ich möchte Champions League spielen. Stuttgart und Hoffenheim werden sich jetzt treffen und den Transfer klären", wurde Ba in der "Bild am Sonntag" zitiert.

Unruhe auch um Eduardo

Für Unruhe sorgte am Wochenende zudem Hoffenheims Spielmacher Carlos Eduardo, dem offenbar ein 12-Millionen-Euro-Angebot von Zenit St. Petersburg vorliegt.

Und der Brasilianer bekundete in pathetischer Manier, dass er nicht abgeneigt ist: "Fußball ist für mich die einzige Chance, aus meinem Leben etwas zu machen. Natürlich muss man sich Gedanken machen", sagte Eduardo der "Bild"-Zeitung.

Für diese Aussagen und das Angebot von St. Petersburg hatte Manager Schindelmeiser allerdings nur ein müdes Lächeln übrig: "Ich habe höflich aber bestimmt abgelehnt."

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