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Michael Frontzeck will die Personalie Marin so schnell wie möglich geklärt haben © getty

Der Borussen-Coach kündigt eine anstrengende Vorbereitung an, in der "die Grundlagen für die ganze Saison" gelegt werden müssen.

Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbachs Trainer Michael Frontzeck hat bei seiner ersten Trainingseinheit in neuer Funktion an alter Wirkungsstätte seinen Spielern ein volles Programm angekündigt.

"In den nächsten Tagen und Wochen werden wir sehr viel arbeiten, um die Grundlagen für die Saison zu legen. Da es in dieser Saison erstmals keine richtige Winterpause gibt, müssen wir jetzt die Grundlagen wie Ausdauer und Fitness für die ganze Saison legen", sagte Frontzeck beim Trainingsauftakt der Borussen, den rund 1000 Fans verfolgten.

Vor dem lockeren Aufgalopp hatte es in der Kabine kurze Ansprachen von Präsident Rolf Königs und Sportdirektor Max Eberl gegeben.

Alberman und Friend beginnen mit der Reha

Am Mittwoch steht die Abfahrt ins sechstägige Trainingslager in Bad Blankenburg auf dem Programm.

Die beiden zuletzt verletzten Neuzugänge Raul Bobadilla und Marco Reus verzichteten auf das Abschlussspiel der ersten Trainingseinheit.

Neben den Nationalspielern Marko Marin, Michael Bradley, Paul Stalteri und Karim Matmour fehlten Gal Alberman und Rob Friend, die beide in diesen Tagen mit der Reha beginnen.

"Die Mannschaft wird Müdigkeit spüren"

"Die Mannschaft wird nach den ersten Wochen Müdigkeit spüren. Darauf kann ich aber in den ersten Vorbereitungsspielen keine Rücksicht nehmen, auch in den Spielen beim zweiten Trainingslager in Österreich wird das der Fall sein", meinte der gebürtige Gladbacher Frontzeck. (Der Sommerfahrplan der Borussia)

Keinen Einfluss habe er auf die Situation um Marin, der gerne nach Bremen wechseln will.

Frontzeck hofft auf schnelle Lösung im Fall Marin

"Festzuhalten bleibt jedoch, dass er noch ein Jahr Vertrag bei uns hat", sagte Frontzeck.

Der ehemalige Spieler und Co-Trainer der Borussia weiter: "Ich hatte ein sehr angenehmes Gespräch mit Marko vor der U21-Europameisterschaft. Ich habe ihm gesagt, dass er sich erst einmal auf das Turnier konzentrieren soll. Er möchte gerne nach Bremen wechseln, jetzt ist es Sache der Klubs, sich zu einigen."

Allerdings klafft zwischen dem Ablöseangebot der Bremer und den Gladbacher Vorstellungen derzeit noch eine große Lücke.

Frontzeck wünscht sich eine schnelle Lösung: "Nach dem Turnier hat er 14 Tage Urlaub, dann sollte die Sache aber vom Tisch sein", sagte er.

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