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Yuki Takahashi ist in der aktuellen MotoGP-Saison als Rookie unterwegs © Honda

Yuki Takahashi wird trotz seiner Handverletzung in den Niederlanden fahren können - Was passiert bei Scot-Honda im Regen?

Nach seinem kräftgen Abflug in Barcelona musste Yuki Takahashi zwar den anschließenden Test an gleicher Stelle auslassen, aber beim Rennwochenende in der "Kathedrale" in Assen will der Japaner wieder angreifen. Der Scot-Honda-Pilot hatte sich bei dem Unfall vor knapp zwei Wochen einen Haarriss im Finger zugezogen. "Das wird meine Leistung nicht beeinträchtigen", versprach Takahashi vor dem Auftritt in der Niederlanden.

"Wir haben bereits am Samstag in Barcelona einige Dinge testen können", spielte der Japaner den Verlust des wichtigen Testtages herunter. "Wir konnten also auch so schon eine Marschrichtung bei der Entwicklung vorgeben. Wir wissen genau, was wir wollen." Takahashi wird seine Verletzung am Finger ausheilen lassen, eine Operation ist nicht nötig.

"Ich habe Assen nie gemocht, als in mit den 250ern dort gefahren bin", sagte der MotoGP-Neuling offen. "Aber das war auch bei Barcelona schon genauso. Ich muss allerdings sagen, dass diese Strecken mit den MotoGP-Maschinen etwas anders zu fahren sind. Ich habe mich auch langsam an solche Streckenlayouts gewöhnt." Takahashis beste Assen-Platzierung datiert aus dem Jahr 2006. Damals wurde er Sechster.

Scot-Honda hat vor dem kommenden Rennen wieder ein Problem. Seit auch Gabor Talmacsi zum Team gestoßen ist, hat man pro Fahrer nur ein Motorrad zur Verfügung. Daher betrachtet man am kommenden Wochenende mit großer Aufmerksamkeit die Wettervorhersagen und das Regenradar. Falls es wieder ein Flag-to-Flag-Rennen geben sollte, stellt sich die Frage bei Scot, wie man mit einer solchen Situation mit nur je einem Bike umgehen könnte.

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