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Noriyuki Haga hat in Donington auch die Briten auf der Rechnung © Ducati

Ducati-Pilot Noriyuki Haga hat in Donington auch die Lokalmatadoren auf der Rechnung, Kollege Michel Fabrizio will sich mit Siegen im Titelrennen halten

In der Superbike-Weltmeisterschaft geht es Schlag auf Schlag: Nach den Rennen am Sonntag in Misano reist der Tross weiter ins englische Donington, wo es an diesem Wochenende schon weitergeht. Die Ducati-Mannschaft verbindet mit Donington besondere Erinnerungen. Denn es war der heutige Teammanager Davide Tardozzi, der dort 1988 das erste Superbike-Rennen überhaupt gewonnen hat.

Im Jahr 2009 hoffen die beiden Ducati-Piloten Noriyuki Haga und Michel Fabrizio vor allem auf gutes Wetter. Im vergangenen Jahr wurden die Donington-Rennen im September gefahren und starke Regenfälle sorgten für zahlreiche Ausfälle. Auch Haga sah in beiden Rennen die Zielflagge nicht, das hatte jedoch andere Gründe: Im ersten Rennen hatte er ein Technikproblem, im zweiten Rennen sorgte eine Strafe für das nächste "DNF" und damit eine völlige Nullnummer. Fabrizio stürzte im ersten Rennen, wurde im zweiten Rennen aber immerhin Fünfter.

Haga konnte 1998 in Donington beide Rennen gewinnen, diesen Erfolg konnte er jedoch bisher nicht wiederholen, auch wenn ihm 2007 erneut ein Sieg gelang. "Im vergangenen Jahr hatte ich in Donington überhaupt kein Glück, aber abgesehen davon lief es für mich dort über die Jahre ganz gut", erklärte der Japaner, der aktuell in der Meisterschaft immer noch führt.

"Ich werde alles tun, damit ich meinen Vorsprung wieder ausbauen kann", erklärte Haga. Gegenwehr erwartet er sich in Donington nicht nur von seinem Rivalen Ben Spies und von seinem eigenen Teamkollegen Fabrizio, sondern auch von den Lokalmatadoren. "Mir ist klar, dass ein paar der Briten auf ihrer Heimstrecke um die Podestplätze fighten werden, aber ich werde ihnen das Leben schwer machen", sagte Haga im Hinblick auf Misano-Sieger Jonathan Rea und Co.

Viel vorgenommen hat sich auch Fabrizio: "Nachdem ich in Misano zwei weitere Podestplätze geholt habe, kann ich nicht anders, als an den Titel zu denken", räumte der Italiener ein. "Ich weiß aber auch, dass ich dafür mehr Siege holen muss. Das ist mein Ziel und in Donington will ich damit anfangen. Mein bestes Ergebnis dort war bisher ein fünfter Platz. Aber in Misano lief es bisher für mich auch immer schlecht und das hat sich in diesem Jahr geändert. Vielleicht kann ich mich in Großbritannien genauso steigern."

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