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Stefano Celozzi (l.) kommt aus der Jugend des FC Bayern München © getty

Der VfB angelt sich den Karlsruher Rechtsverteidiger, Mainz vermeldet einen neuen Angreifer. Frankfurts Verletzungspech geht weiter.

München - Der VfB Stuttgart hat erwartungsgemäß Stefano Celozzi verpflichtet.

Der seit längerem umworbene Außenverteidiger spielte zuletzt bei Bundesliga-Absteiger Karlsruher SC, wo er in der vergangenen Saison auf 27 Einsätze kam.

Der 20 Jahre alte Celozzi erhält einen Vertrag bis 2012. Über die Ablösesumme vereinbarten die beiden Klubs Stillschweigen, sie soll bei 1,5 Millionen Euro liegen.

Darüber hinaus wechselt Matthias Schwarz von Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt zum VfB. Der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler wurde in der Jugend von Bayern München ausgebildet und absolvierte in der vergangenen Saison 26 Zweitligaspiele.

Beim VfB soll er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2011 unterschreiben.

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus der Bundesliga zusammengestellt:

? Aufsteiger Mainz verpflichtet Ägypter Hamza

Der FSV Mainz 05 hat als vierten Neuzugang den ägyptischen Nationalspieler Gamal Hamza verpflichtet.

Der 28 Jahre alte Angreifer, der zuletzt in Ägypten bei Al Zamalek Cairo unter Vertrag stand, unterschrieb beim Aufsteiger einen Vertrag bis 2011 plus Option auf ein weiteres Jahr. Hamza ist ein "Schnäppchen", denn der 16-malige Nationalspieler kostet den FSV nur 50.000 Euro Ablöse.

Am Confed-Cup nahm Hamza nach Differenzen mit dem ägyptischen Nationaltrainer Hassan Shehata nicht teil. Für Al Zamalek Cairo erzielte der Rechtsfuß in 150 Ligaspielen 50 Tore.

Dass Hamza am 14. Juni bereits einen Vorvertrag mit dem Schweizer Erstligisten FC Luzern unterschrieben hatte, ist laut FSV-Manager Christian Heidel offenbar kein Problem.

"Wir haben mit den Verantwortlichen dort gesprochen. Dass es zu keiner Verpflichtung kam, hatte nur mit dem abgebenden Verein Al Zamalek zu tun." Dem FSV liege nach Angaben von Heidel aber eine schriftliche Transferbestätigung seitens des Klubs vor.

Bade zurück in Köln

Der ehemalige Bundesliga-Torhüter Alexander Bade kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück. Der EX-Keeper des 1. FC Köln (von 1991 - 1994 und 2000 - 2006) wird Torwart-Trainer unter Neu-Coach Zvonimir Soldo.

Zuletzt arbeitete der 38-Jährige als Towart-Trainer für den Jugend/Amateur-Bereich bei Arminia Bielefeld.

"Ich bin sehr glücklich, wieder beim FC zu sein. Es ist großartig, dass der Verein und Trainer Zvonimir Soldo mir das Vertrauen schenken. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit unseren Torhütern", sagte Bade. Damit ist der Trainerstab für die kommende Saison beim FC Köln komplett.

Jones wünscht sich Top-Stürmer für Schalke

Jermaine Jones wünscht sich einen Top-Stürmer für Schalke 04. "Wir haben mit Kevin Kuranyi einen Angreifer, der um die 15 Tore garantiert. Dazu noch einen Stürmer zu holen, der 15 bis 20 Tore macht, wäre für mich sinnvoll", sagte Jones im Interview mit dem "kicker".

Gleichzeitig forderte Jones seine Kollegen auf, alles dem Erfolg unter dem neuen Trainer Felix Magath unterzuordnen. "Ich werde bald 28 und will auch so schnell wie möglich einen Titel. Wenn einer da jetzt zu bequem sein sollte, dann tut's mir leid. Dann wird er eben auch die Konsequenzen spüren."

Probleme mit Magath, wegen seiner Entscheidung künftig für die Nationalmannschaft der USA zu spielen, sieht der 27-Jährige unterdessen nicht. Die ganze Angelegenheit sei definitiv nichts, was die Zusammenarbeit irgendwie belasten würde.

Der Wolfsburger Meistermacher hatte Jones wegen seiner Entscheidung kritisiert. Für den Spieler habe diese Wahl Nachteile. Er werde für seine Länderspiele um die halbe Welt reisen müssen. Das stecke man vielleicht zwei, drei Mal weg, aber auf Dauer bleibe davon etwas in den Kleidern hängen, so Magath.

Fenin an beiden Leisten operiert

Die Saison hat noch nicht begonnen. Doch bei Eintracht Frankfurt scheint das neue Spieljahr in punkto Verletzungspech ähnlich anzufangen, wie das alte aufgehört hat.

Angreifer Martin Fenin musste am Mittwoch in Berlin an den beiden Leisten operiert werden.

Der Tscheche hatte ein seinem Urlaub Probleme an der rechten Leiste verspürt, die linke war schon länger ein Fall ständiger Behandlung. Daher entschloss sich Fenin, beide Eingriffe an einem Tag vornehmen zu lassen.

Sahin will beim BVB verlängern

Nuri Sahin, mit 16 Jahren und 335 Tagen jüngster Bundesliga-Spieler aller Zeiten, wird nach seiner starken vergangenen Spielzeit heftig umworben. Nach Angaben der "Bild" sind die türkischen Topklubs Fenerbahce und Galatasaray Istanbul hinter dem 20-Jährigen her.

Doch der türkische Nationalspieler plant seine Zukunft in schwarz-gelb. "Der BVB ist für mich eine Herzensangelegenheit. Hier will ich noch lange bleiben und mir einen großen Namen machen."

"Nuri hat eine tolle Entwicklung geommen", sagt auch BVB-Sportdirektor Michael Zorc. "Wir wollen ihn langfristig an uns binden."

Dass er sich innerhalb eines Jahres von einem potenziellen Ladenhüter zu einem Leistungsträger entwickelt hat, hätten ihm nur wenige im vergangenen Sommer zugetraut.

"Das ist schon eine kleine Genugtuung", räumt Sahin ein.

Bradley Mitte Juli in Gladbach

Nach seiner Roten Karte beim Halbfinalsieg gegen Europameister Spanien (2:0) beim Confed Cup in Südafrika wird US-Nationalspieler Michael Bradley am 13. Juli beim Bundesligisten Borussia Mönchengladbach zum Training erwartet.

Der Mittelfeldspieler wird auf eine Teilnahme beim Gold Cup in den USA (3. bis 26. Juli) verzichten.

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