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Randy de Puniet sorgte am Donnerstag in Assen für eine Überraschung © Honda

Randy de Puniet fuhr zum Auftakt in Assen überraschend Bestzeit vor Valentino Rossi - Gabor Talmacsi verkürzte seinen Rückstand

Mit einem kleinen Paukenschlag endete das erste Freie MotoGP-Training zum Grand Prix der Niederlande in Assen: Keiner der drei in der Weltmeisterschaft führenden Piloten setzte sich an die Spitze des Zeitenklassements, sondern Überraschungsmann Randy de Puniet als Speerspitze des Einmannteams LCR-Honda.

De Puniet markierte kurz vor Ende der einstündigen Session eine Bestzeit von 1:37.842 Minuten und unterbot damit Valentino Rossi (FIAT-Yamaha) um fünf Tausendstelsekunden. Ebenfalls nur um Haaresbreite geschlagen geben musste sich Casey Stoner (+ 0,035) als Dritter auf der Marlboro-Ducati, wohingegen der dritte WM-Leader, Jorge Lorenzo (FIAT-Yamaha), bereits 0,219 Sekunden Rückstand hatte und Vierter wurde.

Erst dahinter landeten die beiden Repsol-Hondas sowie Colin Edwards (Tech-3-Yamaha), der seinen Teamkollegen James Toseland (9.) knapp schlagen konnte, obwohl Toseland zwischenzeitlich Dritter gewesen war: "James hat einen sehr guten Einstand in die Session erwischt. Das freut uns, denn nach Barcelona hat er mit den Yamaha-Ingenieuren intensiv gearbeitet. Auch gestern Nachmittag sind wir noch zusammen gesessen. Jetzt trägt das Früchte", lobte Teamchef Hervé Poncharal.

Leicht verbessert präsentierte sich auf einer seiner Lieblingsstrecken der krisengeschüttelte Ex-Weltmeister Nicky Hayden, der seine Marlboro-Ducati immerhin auf Rang zwölf abstellte. Auf der Stoppuhr fehlte dem Champion von 2006 allerdings immer noch eine Sekunde. Zumindest ließ er aber die drei Ducati-Satellitenfahrer hinter sich - selbst Mika Kallio (12./Pramac-Ducati) nahm er mehr als eine halbe Sekunde ab.

Enttäuschend begann das Wochenende für Hayate-Kawasaki-Pilot Marco Melandri (14.). Der Ungar Gabor Talmacsi (Scot-Honda) sammelte hingegen weitere Erfahrungen im MotoGP-Umfeld und verkürzte in der ersten Stunde seinen Abstand auf die Konkurrenz ein wenig. Zwar fehlten ihm am Ende immer noch deutlich mehr als drei Sekunden auf die Spitze, aber zumindest tastete er sich etwas näher an die langsamsten Konkurrenten heran.

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