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Valentino Rossi schrammte heute nur ganz knapp an der Bestzeit vorbei © Yamaha

Nach ihrem epischen Duell in Barcelona erwischten Valentino Rossi und Jorge Lorenzo auch in Assen einen recht guten Trainingsauftakt

Nach ihrem epischen Duell in Barcelona, wo Valentino Rossi den Sieg gegen Jorge Lorenzo erst in der allerletzten Kurve fixieren konnte, erwischten die beiden Yamaha-Werksfahrer auch heute in Assen einen guten Trainingsauftakt. Zwar fuhr mit Randy de Puniet ein Honda-Pilot ganz nach vorne, doch Rossi und Lorenzo fehlten nur 0,035 beziehungsweise 0,219 Sekunden auf die Spitze.

"Ich bin glücklich, denn ich konnte von Anfang an genau so fahren, wie ich das will", lobte der zweitplatzierte Rossi seine YZR-M1. "Das ist sehr wichtig, denn das bedeutet, dass die in Barcelona getroffenen Modifikationen auch hier funktionieren, obwohl Assen eine ganz andere Strecke ist. Jetzt müssen wir noch ein, zwei Dinge korrigieren, um unsere Performance und Rundenzeit weiter zu steigern, aber der zweite Platz mit minimalem Rückstand ist ein gutes Gefühl."

Sein Renningenieur Davide Brivio zog ebenfalls zufrieden Zwischenbilanz: "Valentino erwischte einen guten Start und konnte ständig vorne mithalten, was ein gutes Zeichen ist." Das Lorenzo-Lager scheint im Gegensatz dazu noch nicht hundertprozentig glücklich zu sein: "Jorge hat noch ein paar Probleme", erklärte Renningenieur Daniele Romagnoli. "Diese betreffen vor allem die Kurveneinfahrt und die Traktion."

"Heute lief es nicht perfekt, aber ich bin trotzdem schnell und einigermaßen zufrieden", sagte Lorenzo selbst. "Es läuft nicht so gut wie in Barcelona, aber die Topfahrer liegen alle sehr eng beisammen und uns fehlen nur zwei Zehntelsekunden auf die Spitze. Ich erwarte morgen, dass die Zeiten noch schneller werden. Angesichts der knappen Abstände müssen also auch wir noch kleine Verbesserungen für das Setup finden."

Ob es zu einer Neuauflage des teaminternen Duells von Barcelona kommen wird, wollte der Spanier heute noch nicht beantworten: "Alle erwarten ein weiteres Rennen wie das in Barcelona, aber ich glaube nicht, dass jedes Rennen so verlaufen kann! Wir müssen uns einfach konzentrieren, fokussiert bleiben und unser Bestes geben, dann erreichen wir hoffentlich unser Ziel, am Sonntag wieder auf das Podium zu kommen."

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