vergrößernverkleinern
Casey Stoner ist mit seiner heutigen Leistung in Assen sehr zufrieden © Bridgestone

Casey Stoner siedelte sich im ersten Training in Assen mitten im Spitzenfeld an - Nicky Hayden mit Spezialhelm für einen Freund

Vorjahressieger Casey Stoner erwischte heute in Assen einen guten Trainingsauftakt: Zwar sicherte er sich nur den dritten Platz, doch sein Rückstand betrug weniger als eine Zehntelsekunde. "Dieser Nachmittag verlief richtig gut für uns. Wir haben dort begonnen, wo wir auf dem Circuit de Catalunya aufgehört haben. Das ist ein großartiges Zeichen", freute sich der Marlboro-Ducati-Pilot.

"Grundsätzlich müssen wir bei diesem Motorrad von Strecke zu Strecke viele Änderungen vornehmen. Wir verbringen für gewöhnlich die komplette erste Session damit, hart zu arbeiten und das Setup entsprechend anzupassen. In diesem Fall hat sich das Motorrad aber vom Fleck weg sehr gut angefühlt", erklärte er. "Wir haben während der Trainingssitzung ein paar Dinge ausprobiert. Als wir den härteren Frontreifen aufgezogen haben, ergaben die Puzzleteile schließlich ein stimmiges Bild."

Und weiter meinte Stoner: "Wir hätten noch schneller sein können, doch ich bin ein paar Runden lang aufgehalten worden. Auf meiner letzten schnellen Runde habe ich dann etwas zu sehr gepusht und bin ein bisschen zu weit rausgerutscht. Wir müssen noch ein paar Verbesserungen vornehmen, hatten im Prinzip aber schon einen sehr guten Start. Es ist sehr positiv, sofort auf eine gute Pace zu kommen - vor allem auf so einem windigen Kurs. Wir haben sonst immer sehr große Probleme mit dem Wind."

Teamkollege Nicky Hayden fiel vor allem durch die Nummer 22 auf seinem Helm auf, mit der er seinem Kumpel Nick Cummins alles Gute wünschen will, der sich kürzlich bei einem Dirttrack-Rennen verletzt hat. Sportlich belegte Hayden heute mit einer Sekunde Rückstand Rang zwölf: "Einige Passagen des Kurses liegen mir gut, bei anderen Abschnitten hänge ich quasi zwischen zwei Gängen fest", analysierte er. "Wir müssen uns über Nacht also unbedingt die Kraftübertragung anschauen und für morgen ein paar Anpassungen vornehmen. Wir haben noch viel zu tun, aber das sind wir ja gewohnt."

"Wir haben zu Beginn der Session ein paar unterschiedliche Ansätze bei der Elektronik ausprobiert, doch die haben mir nicht geschmeckt. Also sind wir zurück zu den Einstellungen gegangen, die wir auch in Barcelona verwendet haben", so der Amerikaner. "Das hat uns dabei geholfen, ein paar Positionen nach vorne zu kommen. Die Lücke auf die Spitzenreiter ist kleiner als auf anderen Strecken, aber leider ist hier eine Sekunde eine Menge Zeit. Unsere Platzierung stellt also nicht wirklich eine Verbesserung dar."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel