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Jermaine Jones wechselte 2007 von Eintracht Frankfurt zum FC Schalke 04 © getty

Der Schalker Mittelfeldspieler hat sich einen Haarriss im linken Schienbein zugezogen. Wie lange genau er ausfallen wird, ist unklar.

Von Annette Bachert

München - Schlechte Nachrichten für Jermaine Jones und den FC Schalke 04.

Der Mittelfeldspieler wird voraussichtlich einige Monate ausfallen und sich eventuell einer Operation unterziehen müssen.

Am Freitag, dem ersten Tag nach Trainingsbeginn auf Schalke, wurde bei Jones im Rahmen einer Kernspintomografie ein Haarriss im linken Schienbein festgestellt.

Nicht die erste Verletzung dieser Art bei Jones: Bereits zu seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt, zu Beginn der Saison 2005/06, laborierte er an einem Haarriss, damals im rechten Schienbein.

Der ehemalige deutsche Nationalspieler musste sich zwei Operationen unterziehen und über ein Jahr pausieren.

Angst vor einer Operation

Womöglich wäre dieses Mal eine frühere Diagnose möglich gewesen, denn die Schmerzen plagen Jones seit längerer Zeit. Bereits gegen Ende der vergangenen Saison hatte Jones Probleme am Schienbein, doch der 27-Jährige biss auf die Zähne.

Nach der Belastung beim Trainingsauftakt unter dem neuen Trainer Felix Magath, klagte Jones wieder über Schmerzen, meldete sich für den nächsten Tag ab und unterzog sich der Kerspintomografie.

Nach dem Training am Freitag berichtete Magath: "Er hat Angst, dass er wieder operiert werden muss."

Training vorerst unmöglich

Genaueres über eine möglicherweise anstehende Operation, konnten die Ärzte noch nicht sagen.

Aber sicher ist, dass Jones vorerst nicht mit der Mannschaft und trainieren und auf unbestimmte Zeit ausfallen wird.

Bitter für Jones, bitter für Schalke.

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