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Grafite (r.) war letzte Saison mit 28 Toren Torschützenkönig der Bundesliga © getty

Der Torschützenkönig der vergangenen Saison rettet dem deutschen Meister gegen einen dänischen Erstligisten das Unentschieden.

München - Der deutsche Meister VfL Wolfsburg ist in seinem ersten ernsthaften Testspiel vor der neuen Saison nicht über ein Remis hinausgekommen.

Nach einem 15:1 gegen einen Sylter Auswahl und einem 9:1 gegen den Fünftligisten Flensburg 08 spielte das Team des neuen Trainers Armin Veh beim dänischen Erstligisten Esbjerg fB 1:1 (1:1). (Der Sommerfahrplan des VfL Wolfsburg)

Den Ausgleichstreffer der Gäste vor 2400 Zuschauern erzielte Grafite in der 42. Minute. Den Gegentreffer hatte der VfL bereits in der ersten Minute kassiert.

Das nächste Testspiel des deutschen Meisters findet zum Abschluss des Trainingslagers auf Sylt am 3. Juli in Büdelsdorf statt. Gegner ist Drittliga-Aufsteiger Holstein Kiel.

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus der Bundesliga zusammengestellt:

Freiburg gewinnt ersten Test

Aufsteiger SC Freiburg hat sein ersten Testspiel der Saisonvorbereitung souverän gewonnen.

Gegen den Verbandsligisten VfR Hausen siegte das Team von Trainer Robin Dutt mit 6:0 (3:0).

Die Tore für die Freiburger erzielten Ivica Banovic (22.), Mohamadou Idrissou (31.), Andreas Glockner (42.), Tommy Bechmann (70.), Felix Roth (77.) und Stefan Reisinger (87.).

Vor dem ersten Pflichtspiel wird der Aufsteiger insgesamt neun Testspiele absolvieren, am 12. Juli reist das Team ins Trainingslager nach Österreich.

Rauball kritisiert ausufernde Berater-Honorare

Ligapräsident Reinhard Rauball hat das Missverhältnis in der Bundesliga zwischen den Transferausgaben und den Kosten für Spielerberater kritisiert.

"Die Transferausgaben betrugen 171 Millionen Euro. Dieses Verhältnis zwischen Provisionen und Ablösesummen empfinde ich als grotesk", sagte der Vorsitzende von Borussia Dortmund in einem Interview mit dem "Hamburger Abendblatt".

Dabei bezog sich der Liga-Boss auf Zahlen aus der vergangenen Saison, die besagen, dass die 36 Profiklubs der Bundesliga und der 2. Bundesliga insgesamt 58,8 Millionen Euro an Spielerberater gezahlt haben.

"Entwicklung in die falsche Richtung"

Der enorme Anstieg der Provisionen für Spielerberater ist für den Rauball "eine Entwicklung in die völlig falsche Richtung".

Der Rechtsanwalt hält nicht viel von dem Plan des Weltverbandes FIFA, die Provisionen auf einen bestimmten Prozentsatz zu beschränken:

"Ich bin da skeptisch, denn es werden Mittel und Wege gefunden werden, diese Prozentsätze zu umgehen."

Stattdessen schlägt Rauball das englische Modell vor:

"Da wird die Provision dem Spieler zugeschlagen, mit der Konsequenz, dass der Spieler diese Provision versteuern muss. Dies führte zu einer Reduzierung in akzeptable Größenordnungen."

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