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Jupp Heynckes führte den FC Bayern als Interimscoach auf Platz zwei der Bundesliga © getty

Jupp Heynckes macht der Trainingsauftakt am neuen Arbeitsplatz in Leverkusen "richtig Spaß". Er startet aber ohne einige Profis.

Leverkusen - Gut gelaunt und voller Energie hat Trainer Jupp Heynckes sein erstes Training bei Bayer Leverkusen geleitet.

"Es hat richtig Spaß gemacht. Es ist hier eine große Herausforderung für mich, die ich gerne annehme", sagte der 64-Jährige nach der rund 90-minütigen Einheit.

Konkrete Saisonziele wollte er allerdings noch nicht nennen.

"Aber meine Mannschaften haben fast immer attraktiven Fußball gespielt. Das soll auch hier so sein", erklärte Heynckes.

Helmes als Zuschauer dabei

Lockeres Aufwärmprogramm, ein paar Übungen mit dem Ball und ein Abschlussspiel standen für die 19 anwesenden Bayer-Profis auf dem Programm.

Der aus Nürnberg zurückgekehrte Co-Trainer Peter Hermann leitete das Training, Heynckes schaute dem Treiben im Schatten der Baustelle BayArena ebenso wie der verletzte Nationalspieler Patrick Helmes (Kreuzbandriss) von der Seitenlinie zu.

"Ich werde mein Ding durchziehen", meinte Helmes, der auf eine schnelle Rückkehr hofft.

Derdiyok präsentiert sich den Fans

Außer Helmes musste Heynckes weitere Akteure beim Trainingsauftakt ersetzen. Neuzugang Sami Hyypiä aus Liverpool hat ebenso wegen Spielen in der WM-Qualifikation länger Urlaub wie Arturo Vidal.

Zudem fehlten die U-21-Nationalspieler Gonzalo Castro und Daniel Schwaab, der erkrankte Rückkehrer Stefan Reinartz (kam vom 1. FC Nürnberg) und der verletzte Pierre de Wit (VfL Osnabrück).

Dafür präsentierte sich Neuzugang Eren Derdiyok (FC Basel) ebenso den Fans wie Rückkehrer Theofanis Gekas (FC Portsmouth).

Schneider verabschiedet sich

Sportchef Rudi Völler schloss unterdessen weitere Neuzugänge nicht aus. "Der Kader steht, aber wir halten die Augen offen. Wenn wir einen Spieler finden, der gut und bezahlbar ist, werden wir zuschlagen", sagte Völler dem "kicker".

Vor dem Training tauchte auch Bernd Schneider in der Kabine auf, um sich von seinen ehemaligen Teamkollegen zu verabschieden.

"Es war eine tolle Zeit. Ich wünsche euch alles Gute", sagte Schneider, der seine Karriere wegen einer Rückenmarksverletzung beenden musste. 122465(DIASHOW: Bernd Schneiders Karriere in Bildern)

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