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Immerhin spielen sie in der Nationalelf zusammen: Podolski (l.) und Miroslav Klose © getty

In der Diskussion um die Situation von Lukas Podolski beim FC Bayern meldet sich nun auch Klubkollege Miroslav Klose zu Wort.

München - Der Wirbel um Nationalstürmer Lukas Podolski geht in eine neue Runde: Einen Tag vor dem Länderspiel in der WM-Qualifikation gegen Liechtenstein (Samstag, 20.15 Uhr LIVE) hat sich nach Bundestrainer Joachim Löw nun auch noch Podolskis Klubkollege Miroslav Klose zu Wort gemeldet.

In einem Interview mit der "tz" meinte der Angreifer des FC Bayern: "Ich würde es sicher anders machen, mich in dieser Situation anders verhalten. Aber das ist seine Entscheidung."

Hintergrund: Podolski, in München hinter Klose und Luca Toni seit Monaten nur dritte Wahl, hatte sich zuvor gegen die an ihm geäußerte Kritik von Bayern-Manager Uli Hoeneß gewehrt: "Ich jammere nicht. Ich bin halt sauer, dass ich nicht von Anfang an spiele, sondern auf der Bank sitze.?

Klose, pikanterweise selbst seit Monaten in einem Formtief, aber dennoch mit regelmäßigen Einsätzen, hat für seinem Mannschaftskollegen allerdings auch Lob übrig - und macht Podolski Mut: "Er hat nicht den Kopf hängen lassen, sondern Gas gegeben - das ist auch die einzige Möglichkeit. Lukas hat begriffen, was er machen muss.?

Eine Aussage, die den Druck auf Poldolski jedoch nicht mildert: Im ersten WM-Qualifikationsspiel in Liechtenstein steht der 23-Jährige unter besonderer Beobachtung.

"Froh, dass wir ihn haben"

Zumindest der Unterstützung des Bundestrainers kann er sich sicher sein. "Ich will hier klarstellen: Ein Lukas Podolski jammert nicht. Das kann ich versichern", hatte Joachim Löw kürzlich erklärt.

Klose glaubt zudem, dass sich Podolski bei der Nationalmannschaft wieder den nötigen Schwung für den Kampf um einen Stammplatz bei den Bayern holt: "Lukas hat dafür absolut die Qualität. Wir sind alle froh, dass wir ihn haben."

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