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Nach den ersten Heimniederlagen ließ er sein Team nur noch in den roten Auswärtstrikots antreten - und nachdem das erste Auswärtsspiel in weiß auch verloren wurde, verordnete er der Mannschaft goldene Trikots
Wolfsburgs neuer Trainer Armin Veh startet mit einem Heimspiel in die Saison 2009/2010 © getty

Mit dem Duell gegen Stuttgart wird der Deutsche Meister VfL Wolfsburg am 7. August die neue Bundesliga-Saison eröffnen.

Frankfurt - Mit einem besonderen Wiedersehen für Armin Veh startet die 47. Bundesliga-Saison:

Der neue Coach des Deutschen Meisters VfL Wolfsburg trifft im Eröffnungsspiel am Freitag, dem 7. August, auf seinen Ex-Klub VfB Stuttgart.

Dies gab die Deutsche Fußball Liga 36 Tage vor dem Auftakt in die Spielzeit 2009/2010 in Frankfurt/Main bekannt.

Damit bestreiten die beiden besten Teams der vergangenen Rückrunde den Auftakt der neuen Saison.

(Die komplette Hinrunde hier im Überblick)

"Ein besonderes Spiel"

"Für mich ist das natürlich ein besonderes Spiel, weil ich mit dem VfB 2007 Meister geworden bin und viele Spieler von damals noch dabei sind", sagte Veh.

"Das wird natürlich eine brisante Partie."

Ähnlich äußerte sich sein Nachfolger in Stuttgart. "Das ist ein echtes Knallerspiel", meinte VfB-Coach Markus Babbel.

"Am ersten Spieltag beim Meister anzutreten ist reizvoll und zugleich natürlich große Herausforderung."

Schwere Auftaktgegner für FCB-Coach van Gaal

Der FC Bayern mit dem neuen Coach Louis van Gaal muss zum Auftakt bei Herbstmeister 1899 Hoffenheim antreten.

"Gegen Bayern München habe ich mein letztes Bundesliga-Tor vor meiner Verletzung erzielt, daher ist es besonders motivierend", erklärte 1899-Torjäger Vedad Ibisevic.

"Dieses Auftaktprogramm ist eine Standortbestimmung."

So sieht es auch Bayerns Neuzugang Mario Gomez: "Ein Start, der nicht sehr einfach ist. Aber wir glauben, dass wir einen guten Start hinlegen werden."

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West-Derby BVB gegen Köln

Zudem kommt es zum West-Derby zwischen Dortmund und Köln sowie zum Duell der Altmeister zwischen Aufsteiger Nürnberg und Schalke 04.

"Ein Aufsteiger ist zu Beginn einer Saison immer schwierig zu spielen, dann ein Derby gegen den VfL Bochum und anschließend nach Hoffenheim zu einem Mitkonkurrenten für die internationalen Plätze", meinte der neue S04-Coach Felix Magath.

"Das ist für uns ein schwieriger Start. Ich bin nicht so glücklich über die Ansetzungen."

Wie der FCN haben auch die beiden anderen Aufsteiger FSV Mainz 05 (gegen Bayer Leverskusen) und der SC Freiburg (gegen den Hamburger SV) Heimrecht.

Die genauen Anstoßzeiten sollen bis spätestens 15. Juli feststehen.

Am 2. Spieltag empfangen die Bayern dann Werder Bremen, am 4. Spieltag bereits Meister Wolfsburg in der Allianz Arena. (Die komplette Hinrunde hier im Überblick)

Neues Top-Spiel am Samstagabend

Geändert wurden aufgrund der neuen TV-Verträge die Anstoßzeiten.

Freitags bleibt es bei einer Begegnung um 20.30 Uhr.

Vier Spiele werden zukünftig Samstags um 15.30 Uhr angepfiffen. Zudem gibt es ein Top-Spiel am Samstagabend um 18.30 Uhr.

Sonntags finden drei Partien statt: Zwei um 15.30 Uhr sowie eines um 17.30 Uhr.

Nach Länderspielen wird das Freitagsspiel allerdings auf den Samstag verlegt und dafür eine Partie der Zweiten Liga auf 20.30 Uhr verlegt.

Eine weitere Ausnahme: Nach UEFA-Cup-Spielen am Donnerstag wird das Spiel am Samstagabend auf den Sonntag gelegt.

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Für das Top-Spiel hat die DFL verfügt, dass jede Mannschaft höchstens sechs Mal am Samstagabend antreten darf.

Das Spiel wird in direkter Konkurrenz zur Sportschau laufen, da auf Empfehlung des Kartellamtes eine Zusammenfassung der Bundesliga-Spiele vom Samstagnachmittag vor 20 Uhr im frei empfangbaren Fernsehen gezeigt werden muss.

DFL-Boss Seifert zuversichtlich

Die DFL geht äußerst zuversichtlich in die kommende Spielzeit.

"Es spricht vieles dafür, dass die neue Saison die Fans auf der ganzen Welt begeistern wird", erklärte DFL-Boss Christian Seifert.

Basis für seinen Optimismus ist unter anderem die Tatsache, dass die Liga in der kommenden Saison die höchste Stadionkapazität (durchschnittlich 46.900) aller Zeiten aufweist.

Schon im Vorjahr wurde mit durchschnittlich 42.000 Besuchern ein neuer Zuschauer-Weltrekord aufgestellt. "Wir hoffen wieder auf eine Auslastung von über 90 Prozent", sagte Seifert.

(Die komplette Hinrunde hier im Überblick)

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