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Young-Pyo Lee (r.) spielte von 2005 bis 2008 in der Premier League bei Tottenham © getty

Der Koreaner ist nicht zufrieden mit seiner Reservisten-Rolle beim BVB. Freiburgs Coach Robin Dutt gibt seinen Profis lange frei.

München - Außenverteidiger Young-Pyo Lee wird Borussia Dortmund vermutlich verlassen.

Der 32 Jahre alte Südkoreaner steht nach Informationen der "Ruhr Nachrichten" unmittelbar vor einem Wechsel zum saudi-arabischen Profiklub Al-Hilal, der vom ehemaligen Bundesliga-Trainer Erik Gerets betreut wird.

Lee galt nach einer im Winter verkündeten Vertragsverlängerung als Angestellter der Borussia mit einem gültigen Kontrakt bis zum 30. Juni 2010.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc überraschte am Sonntag mit der Nachricht, es habe in der Tat eine Absichtserklärung für eine Vertragsverlängerung gegeben, aber diese sei "nicht vollzogen worden".

Lee will Veränderung

Als Grund nannte Zorc Lees Reservistenrolle nach der Rückkehr der einst langzeitverletzten Außenverteidiger Dede und Patrick Owomoyela.

Der Spieler "habe seinerseits Signale gegeben, dass er sich verändern möchte. Und wir müssen ohnehin unser Budget reduzieren."

Lee soll in Saudi-Arabien einen Einjahresvertrag erhalten.

Der BVB plant die Saison 2009/2010 mit einem Lizenzspieler-Etat von maximal 34 Millionen Euro, folglich mit zwei Millionen weniger als im vergangenen Spieljahr.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus der Bundesliga zusammengefasst.

Lange Trainingspause beim SC Freiburg

Nach dem 2:2 im Testspiel gegen den SC Pfullendorf gibt der Trainer des SC Freiburg, Robin Dutt, seinen Profis eine Woche frei.

"Jeder Spieler hat allein in dieser Woche rund 60 Laufkilometer absolviert", erklärt Dutt das Unentschieden.

Zugleich verweist er darauf, dass man mit der etwas ungewöhnlichen Maßnahme, mitten in der Vorbereitung eine Pause einzustreuen, "gute Erfahrungen gemacht" habe.

Danach reist der SC Freiburg ins Trainingslager nach Schruns in Österreich.

Ba-Wechsel wird konkreter

Der seit Wochen andauernde Transferpoker ("Ba bleibt in Hoffenheim") um den senegalesischen Fußball-Nationalspieler Demba Ba zwischen den Bundesligisten 1899 Hoffenheim und dem VfB Stuttgart steht offenbar kurz vor seinem Ende.

Der wechselwillige Ba, der nach wie vor an Folgen eines Schien- und Wadenbeinbruchs laboriert, geht von einer Entscheidung in der kommenden Woche aus.

"Ich glaube, dass der Wechsel klappt und die Entscheidung nächste Woche fällt. Ich rechne bald mit einem Signal aus Stuttgart", sagte Ba, für den die Schwaben angeblich eine Ablösesumme in Höhe von 15 Millionen Euro zahlen wollen, der "Bild am Sonntag".

"Ich bete, dass ich bald gesund bin. Es ist keine Infektion da, die der VfB befürchtete. Und ich habe auch keine Schmerzen", hofft Ba auf eine baldige Genesung.

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