vergrößernverkleinern
Torsten Frings (M.) wechselte 2005 von den Bayern zum SV Werder Bremen © getty

Der 32-Jährige tritt die Nachfolge von Frank Baumann an. Armin Veh freut sich auf die Champions League mit dem VfL Wolfsburg.

München - Nationalspieler Torsten Frings ist neuer Kapitän von Werder Bremen.

Frings tritt beim DFB-Pokalsieger die Nachfolge von Frank Baumann an, der seine Karriere beendet hat.

Trainer Thomas Schaaf legte sich auf den bisherigen Vize-Kapitän Frings fest und teilte seine Entscheidung am Montag mit.

"Torsten hat diese Verantwortung auch in den letzten Jahren schon mehrfach übernommen, und es gibt keinen Grund, daran etwas zu verändern."

"Torsten weiß, welche Aufgaben damit verbunden sind."

Mertesacker der "Vize"

"Er kann mit seiner Persönlichkeit positiven Einfluss auf die Mannschaft nehmen und mit seiner Erfahrung auch ihre Interessen gut vertreten", sagte Schaaf.

Der Mittelfeldspieler freute sich über das Vertrauen des Trainers.

"Ich habe schon in der Vergangenheit immer wieder Verantwortung übernommen. Ich weiß, dass ich auch ohne die Kapitänsbinde meine Stimme einbringen kann, aber es ist natürlich eine Ehre für mich", sagte Frings.

Nach seiner Rückkehr zu Werder vor vier Jahren war er von den Mitspielern zum "Vize" gewählt worden.

Neuer Stellvertreter des inzwischen dienstältesten Werder-Profis ist sein Nationalmannschaftskollege Per Mertesacker.

Sport1.de hat weitere Neuigkeiten aus der Bundesliga zusammengefasst:

Veh: Champions League als Chance und Gefahr

Neben dem Anspruch auf einen Spitzenplatz in der Bundesliga hat der deutsche Meister VfL Wolfsburg auch bei seiner Premiere in der Champions League hohe Ziele.

"Ich sehe eine Riesenchance für uns. Mein Ziel ist es, die nächste Runde zu erreichen", sagte der neue Trainer Armin Veh im Interview mit dem "Kicker".

In der Mitte September beginnenden Gruppenphase der Königsklasse wollen die Niedersachsen auch vor den zu erwartenden Top-Gegnern nicht in Ehrfurcht erstarren.

"Angst wäre der falsche Ansatz. Jeder Gegner ist eine Herausforderung für die Mannschaft. Wir spielen nicht in der Champions League, um Trikots zu tauschen", sagte Veh.

Veh fordert Verstärkungen

Der Coach, der die Nachfolge von Felix Magath angetreten hat, erklärte zudem, nicht zuletzt wegen der zusätzlichen Belastung noch personelle Verstärkungen zu planen:

"Die Champions League ist nicht die Europa League. Die Gegner sind wesentlich stärker, die mentale Belastung ist höher. Wir werden nicht viele Spieler dazuholen. Aber die, die kommen, müssen passen, damit wir auch mal adäquat wechseln können."

Heldt hakt Jovanovic-Transfer ab

Milan Jovanovic wird nicht von Standard Lüttich zum Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart wechseln. Manager Horst Heldt erklärte die Verhandlungen mit dem belgischen Erstligisten am Montag im Trainingslager in Donaueschingen für gescheitert.

"Das Thema Jovanovic ist beendet, weil wir diesen Wahnsinn nicht mehr mitmachen wollen", sagte Heldt laut Stuttgarter Nachrichten:

"Wir zahlen für einen Spieler, der nur noch ein Jahr Vertrag hat, keine 8,5 Millionen Euro."

Immer wieder sollen sich die Belgier nicht an Ablöse-Absprachen gehalten und höhere Forderungen gestellt haben.

"Es ist schade, denn Jovanovic wäre gerne gekommen, er und wir haben alles versucht. Aber jetzt müssen uns eben nach Alternativen umschauen", sagte Heldt.

Arango-Wechsel nach Mönchengladbach perfekt

Der Wechsel des venezolanischen Nationalspielers Juan Fernando Arango zu Borussia Mönchengladbach ist perfekt.

Der 29 Jahre alte offensive Mittelfeldspieler kommt für geschätzt drei Millionen Euro Ablöse vom spanischen Erstligisten Real Mallorca und unterschrieb anach der sportmedizinischen Untersuchung einen Vertrag bis 2012.

Damit ist die Kaderplanung der Gladbacher abgeschlossen.Arango nimmt im linken offensiven Mittelfeld die Rolle von Nationalspieler Marko Marin ein, der zu Werder Bremen

wechselte.

Vor Arango hatten die Gladbacher den Argentinier Raul Bobadilla (Grasshopper Zürich/4,0 Millionen Euro), Marcel Meeuwis (Roda Kerkrade/1,5), Marco Reus (Rot-Weiß Ahlen/1,0), Thorben Marx (Arminia Bielefeld), Roman Neustädter (FSV Mainz 05/beide ablösefrei) verpflichtet.

Aus der eigenen Jugend rückte zudem Fabian Bäcker zu den Profis auf.

Rangnick warnt

Erfolg oder personeller Aderlass: Ralf Rangnick hat fünf Wochen vor Bundesliga-Start vor den Folgen einer unbefriedigenden Spielzeit seines Klubs 1899 Hoffenheim gewarnt.

"Klar ist, dass wir die jetzige Mannschaft über die Saison hinaus nur zusammenhalten können, wenn wieder ein echter Entwicklungsschritt stattfindet. Es stecken einfach zu viele Spieler drin, die das Potenzial haben, auch bei internationalen Spitzenklubs zu spielen", sagte Rangnick der "FAZ".

Der Trainer selbst ist von einer Qualitätssteigerung überzeugt. "Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft in der Leistungsdichte deutlich stärker ist als letztes Jahr", sagte der 51-Jährige.

Für insgesamt rund 15 Millionen Euro wurden Abwehr-Routinier Josip Simunic (Hertha BSC Berlin), der argentinische Jung-Nationalspieler Franco Zuculini (RC Avellaneda) und der Brasilianer Maicosuel (Botafogo Rio de Janeiro) verpflichtet.

Damit hat Hoffenheim bislang nach Bayern München das meiste Geld in Neuverpflichtungen investiert.

Trotz der personellen Veränderungen will Rangnick an der offensiven Spielweise festhalten.

"Wenn du bei so einer jungen Mannschaft plötzlich kommst und willst abgeklärter spielen und den Ball hinten zirkulieren lassen, dann regulieren wir uns zu Tode", sagte Rangnick.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel