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Arne Friedrich wechselte 2002 von Arminia Bielefeld zu Hertha BSC Berlin © getty

Friedrich pausiert mit Knieproblemen. Der VfB startet ohne Sami Khedira. Klinsmann verliert gegen die "taz". Bundesliga-Splitter.

München - Arne Friedrich klebt weiter das Verletzungspech an den Stiefeln.

Der Abwehrspieler von Hertha BSC brach im Trainingslager in Österreich eine Einheit wegen Knieproblemen ab.

"Das ist eine reine Vorsichtsmaßnahme", gab Friedrich aber Entwarnung.

Der Kapitän war in diesem Jahr bereits mehrere Wochen wegen einer Meniskus-OP im anderen Knie ausgefallen.

Einsatz in Budapest offen

Ob der 30-Jährige am nächsten Testspiel bei Ferencvaros Budapest teilnehmen kann, steht noch nicht fest.

"Wir nehmen nur komplett fitte Spieler mit", kündigte Trainer Lucien Favre an.

Die Verletzten Steve van Bergen, Maximilian Nicu, Amine Chermiti, Sascha Bigalke und Shervin Radjabali-Fardi fehlen sicher.

Sport1.de hat weitere Neuigkeiten aus der Bundesliga zusammengefasst:

VfB-Trainingslager erstmal ohne Khedira

Sami Khedira ist nicht mit dem VfB Stuttgart ins Trainingslager ins österreichische Leogang gefahren.

Der U-21-Europameister befindet sich noch im wohlverdienten Urlaub und wird erst später zur Mannschaft stoßen.

Dafür ist Torhüter Jens Lehmann wieder mit von der Partie, der nach Absprache mit Teamchef Markus Babbel das Lauftraining zum Auftakt ausgelassen hatte.

Auch Babbel selbst wird in Leogang erwartet. Dafür lässt er zwei Kurstage beim Trainer-Lehrgang in Köln in dieser Woche ausfallen.

Nürnberg mit Dauerkarten-Rekord

Die Bundesliga elektrisiert die Fans des Altmeisters 1. FC Nürnberg wie nie zuvor. 28.000 Anhänger haben sich für die neue Saison eine Dauerkarte gesichert - ein neuer Rekord.

Die bisherige Bestmarke hatte der Club nach dem DFB-Pokalsieg in der Saison 2007/2008 mit 27.500 Jahrestickets aufgestellt.

Um für die einzelnen Spiele im Frankenstadion (46.780 Plätze) noch genügend Karten an Tageskassen und im Vorverkauf anbieten zu können, hat der Aufsteiger jetzt den Dauerkartenverkauf gestoppt.

Klinsmann verliert Rechtsstreit

Bayern Münchens Ex-Trainer Jürgen Klinsmann hat zweieinhalb Monate nach seinem Rauswurf eine weitere Niederlage hinnehmen müssen.

Der 44-Jährige unterlag im Rechtsstreit mit der Berliner "taz", die ihn in ihrer Osterausgabe in einer Fotomontage als Gekreuzigten gezeigt hatte.

Die Darstellung Klinsmanns am Kreuz sei vom Grundrecht der Meinungsfreiheit gedeckt und daher rechtlich nicht zu beanstanden, urteilte das Oberlandesgericht München (OLG) in zweiter Instanz.

Den Antrag Klinsmanns auf eine einstweilige Verfügung gegen die "taz" wies das OLG deshalb zurück. Klinsmann war mit seinem Antrag zuvor schon in erster Instanz vor dem Landgericht München I gescheitert.

Gemäß der Argumentation seiner Anwälte sah er seine Würde gemäß Artikel 1 des Grundgesetzes ebenso verletzt wie sein Persönlichkeitsrecht und sein Recht am eigenen Bild.

Bayern: Lucio darf selbst bestimmen

Der brasilianische Nationalspieler Lucio kann über seine Zukunft bei Bayern München angeblich selbst bestimmen.

"Es liegt an ihm, wie es weitergeht", sagte Manager Uli Hoeneß im "kicker" und ergänzte: "Wenn er zu uns kommt und sagt, er möchte dahin oder dorthin, werden wir uns damit beschäftigen".

Der 31-jährige Lucio trägt sich seit Wochen mit Abwanderungsgedanken, weil der FC Bayern angeblich nicht mehr auf ihn setzt.

Unterdessen hat Hamit Altintop einen Wechsel zum türkischen Erstligisten Fenerbahce Istanbul abgelehnt. Weiterhin abgeben will der FC Bayern unter anderem Tim Borowksi und Christian Lell.

Günes wechselt von Freiburg in die Türkei

Mittelfeldspieler Ali Günes, der in der vergangenen Saison nur noch auf sechs Einsätze beim SC Freiburg kam, hat beim türkischen Erstliga-Aufsteiger Kasimpasa einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

Der Bundesliga-Aufsteiger hatte den Kontrakt mit dem 30-Jährigen aufgelöst.

"Kleiner" Kaka im Probetraining

Dafür könnten die Freiburger einen spekatkulären Transfer landen. Im Trainingslager im österreichischen Schruns testet der SC derzeit den brasilianischen Verteidiger Digao vom italienischen Renommierklub AC Mailand.

Der 23-Jährige ist der vier Jahre jüngere Bruder von Superstar Kaka. In den ersten beiden Trainingseinheiten hinterließ der 1,94 m große Linksfuß laut SC-Coach Robin Dutt einen guten Eindruck.

"Er hat sich gut bewegt und zahlreiche Zweikämpfe gewonnen. Der erste Eindruck war positiv", sagte Dutt.

Der Vertrag des Innenverteidigers beim AC Mailand läuft noch bis 2013, die Italiener sind aber nach dem Wechsel von Bruder Kaka nach Madrid offenbar bereit, den Defensivspieler kostengünstig ziehen zu lassen.

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