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Eljero Elia absolvierte drei Spiele für die niederländische U-21-Nationalmannschaft © imago

Zum Abschluss des Trainingslagers in Tirol feiern die Hamburger einen Sieg gegen Unterhaching. Weiter geht es auf Schalke.

Aus Kematen in Tirol berichtet Mathias Frohnapfel

Kematen - Nach neun Trainingstagen im Ötztal hat sich der Hamburger SV dem Drittligisten Spielvereinigung Unterhaching im Testspiel gestellt.

Und trotz der müden Beine gelang dem Bundesligisten in Kematen/Tirol vor 600 Zuschauern ein 3:1-Sieg (Torschützen Maxim Choupo-Moting, Piotr Trochowski, Christian Groß - Orkan Balkan)

In der Startformation des HSV stand auch der 8,5 Millionen teure Neuzugang von Twente Enschede, Eljero Elia.

Ze Roberto nicht dabei

Robert Tesche musste zuerst auf der Bank Platz nehmen, der ehemalige Bielefelder kam in der zweiten Hälfte zum Einsatz.

Der Neu-Hamburger Ze Roberto fehlte wegen einer Grippe.

Jarolim lenkt das Mittelfeld

Die Hamburger agierten mit Joris Mathijsen und Guy Demel in der Innenverteidigung. Die Außenposition der Viererkette nahmen Marcell Jansen und Colin Benjamin ein.

David Jarolim lenkte wie bisher das defensive Mittelfeld des Bundesliga-Fünften, im Sturm setzte Trainer Bruno Labbadia auf Mladen Petric und Choupo-Moting.

Szenenapplaus für Petric

Doch am Anfang war der HSV in der eigenen Abwehr gefordert, Torhüter Frank Rost musste vor dem Unterhachinger Anton Fink in höchster Not (5.) parieren.

Dann übernahmen aber die Hamburger mit zunehmender Spieldauer das Kommando.

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Vor allem Mladen Petric war sehr agil und bekam Applaus für einen gefährlichen Fallrückzieher, aber auch Piotr Trochowski setzte die Kollegen ansehnlich in Szene.

Führung durch Choupo-Moting

Choupo-Moting verpasste jedoch noch die erste Gelegenheit nach Trochowski-Pass (9.), ehe er in der 20. Minute nach Petric-Zuspiel cool vollendete.

Zuvor hatte Pitroipa mit einem Fernschuss auf sich aufmerksam gemacht (18.)

Elia kommt schwer ins Spiel

Neuzugang Elia hatte an zunächst einige Probleme, auf seiner Flügelposition in die Partie zu finden. Mit zunehmender Spieldauer steigerte er sich aber. Von Bruno Labbadai bekam er deshalb lobende Worte zu hören.

"Er hatte ein paar schöne Aktionen, man sieht sein Potenzial, aber er hätte auch ein, zwei Treffer machen müssen", kommentierte der Trainer die Leistung des Niederländers nach dem Spiel bei Sport1.de.

Eleganter Schlenzer zum 2:0

In der zweiten Hälfte bekam Reservetorhüter Wolfgang Hesl Einsatzzeit und konnte gleich jubeln.

Denn Piotr Trochowski erzielte mit einem eleganten Schlenzer in den Winkel das 2:0 für den HSV (49.).

Nachwuchsspieler Christian Groß erhöhte in der 68. Minute auf 3:0.

Castelen darf sich zeigen

Im Verlauf gab Labbadia dann weiteren Akteuren Gelegenheit sich zu zeigen, darunter Romeo Castelen, der nach seiner langen Verletzungspause sich langsam wieder ans Team herankämpft.

Nur ein kleiner Wehmutstropfen für den Bundesligisten war dann der Gegentreffer zum 3:1 durch den Unterhachinger Orkan Balkan (76.).

Nächster Test in Gelsenkirchen

Labbadia zeigte sich nach dem gelungenen Test zufrieden. Das gezeigte Engagement gefiel dem HSV-Coach, nachdem ja die Tage zuvor "sehr intensiv" gearbeitet worden war.

Nach dem Spiel ging es für die Hamburger auf direktem Weg via Flughafen Innsbruck zurück in den Norden. (Sommerfahrplan des HSV)

Die nächste schwere Partie erwartet die Hamburger nach dem Trainingslager im Ötztal am Wochenende beim T-Home-Cup in Gelsenkirchen, zu dem sich Schalke, Bayern und Stuttgart angesagt haben.

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