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Der Gelsenkirchener Manuel Neuer spielt seit 1991 für den FC Schalke 04 © getty

Der Keeper von Schalke 04 sieht sich in tragender Rolle bei seinem Heimatverein. Lucien Favre stapelt bei den Zielen der Hertha tief.

München - U21-Europameister Manuel Neuer hat sich bei der Rückkehr ins Training beim Bundesligisten Schalke 04 zu den Königsblauen bekannt (Neuer abgehakt - Rensing Nummer eins?).

"Mit mir persönlich hat niemand vom FC Bayern bezüglich eines Wechsels gesprochen. Und das wäre auch sinnlos gewesen. Ich werde bei Schalke im Tor stehen und habe hier einen langfristigen Vertrag", sagte Neuer

Die Abwerbungsversuche des Rekordmeisters in den vergangenen Wochen ließen den jungen Gelsenkirchener also kalt.

"Das ehrt einen Spieler"

Vor allem Schalkes neuer Trainer und Manager Felix Magath hatte sich vehement gegen einen Verkauf des 23-Jährigen ausgesprochen und Neuer als "besten deutschen Torwart" und "Gesicht der Mannschaft" bezeichnet.

"Wenn man so etwas hört, freut einen das natürlich. Das ehrt einen Spieler ungemein. Dieses Vertrauen möchte ich jetzt zurückzahlen und eine gute Saison mit Schalke spielen", sagte Neuer.

Die Schale ist das Ziel

Er teilt Magaths Ansicht, dass es sein Ziel sei, die Meisterschale endlich nach Gelsenkirchen zu holen.

"Die Schalker Fans warten schon sehr lange auf die Meisterschaft. Und ich auch. Wenn ich dazu meinen Teil beitragen könnte, wäre das natürlich großartig", sagte Neuer.

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Favre dämpft Erwartungen

Trainer Lucien Favre von Bundesligist Hertha BSC Berlin hat vor zu großen Erwartungen in der Hauptstadt gewarnt.

"Die Fans haben hohe Erwartungen und Wünsche, was ich verstehe. Aber wir müssen realistisch sein. Ich denke, es ist unmöglich, eine solche Saison wie zuletzt sofort zu wiederholen", sagte der Schweizer Coach im Interview mit der "Berliner Zeitung". In der vergangenen Spielzeit hatte Hertha den vierten Platz erreicht.

Das Geld fehlt der "alten Dame"

Grund für Favres nüchterne Einschätzung ist der auf rund 28 Millionen Euro reduzierte Personaletat der Berliner.

Trotz des Verkaufs von Josip Simunic (7,0 Millionen Euro/1899 Hoffenheim) stehen der Hertha laut Präsident Werner Gegenbauer lediglich "zwei bis 2,5 Millionen Euro" für Transfers zur Verfügung.

Bisher wurden nach den Abgängen von Simunic, Marko Pantelic (Ziel unbekannt) und Andrej Woronin (FC Liverpool/war ausgeliehen) nur Artur Wichniarek (Arminia Bielefeld) und Christoph Janker (Hoffenheim) verpflichtet.

Der 51-Jährige ist aber bei der Hertha glücklich: "Ich bin jetzt in Berlin zufrieden. Ich verlasse nicht so einfach einen Verein." Es sei schön, wenn seine Arbeit anerkannt werde, meinte Favre im Trainingslager in Stegersbach.

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