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Lukas Podolski wechselte 2006 vom 1. FC Köln zum FC Bayern München © getty

Podolski will keine Sonderstellung, übernimmt aber Verantwortung. Ein Ex-Gladbacher wird zu Frontzecks Spanisch-Sprachrohr.

München - Lukas Podolski möchte beim 1. FC Köln keine Sonderstellung einnehmen.

"Wenn sich alles immer nur auf mich fokussiert, ist das unfair den Kollegen gegenüber. Ich kann nur zusammen mit ihnen funktionieren", sagte der Rückkehrer der "Welt am Sonntag".

Zugleich warnte der Nationalspieler davor, für die kommenden Saison zu hohe Ansprüche zu stellen, nur weil er von Bayern München zurück zum 1. FC gewechselt ist:

"Ich weiß, dass die Erwartungen sehr hoch sind. Aber der größte Druck ist der, den ich mir selbst mache."

"Bin nur ein Teil dieser Mannschaft

Und weiter: "Ich habe den Anspruch, immer richtig gut zu sein. Unabhängig davon sollte man nicht den Fehler machen und glauben, dass mit mir nun gleich alles besser wird. Ich bin nur ein Teil dieser Mannschaft."

Auf Dauer will der 24-Jährige, der nach drei Jahren vorzeitig von den Bayern ins Rheinland zurückgekehrt ist, aber mit seinem Klub nach und nach in höhere Regionen vorstoßen:

"Ich glaube daran, mit diesem Verein in den kommenden Jahren Schritte nach vorn zu machen."

Dass er unter dem neuen Trainer Zvonimir Soldo eine besondere Verantwortung trage, sei ihm bewusst: "

Ich hatte in meiner ersten Zeit beim FC am Ende schon die Kapitänsbinde. Ich weiß also, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen."

Sport1.de hat weitere Neuigkeiten aus der Bundesliga zusammengefasst:

Ex-Torhüter Stiel kehrt zurück

Der frühere Schweizer Nationaltorhüter Jörg Stiel kehrt zu Borussia Mönchengladbach zurück.

Der 41-Jährige ergänzt das Betreuerteam der Borussia und soll sich als Dolmetscher um die beiden Spanisch sprechenden Neuzugänge Juan Arango und Raul Bobadilla kümmern.

Stiel hütete von 2001 bis 2004 drei Jahre lang das Gladbacher Tor.

Stiel soll sich zunächst ein halbes Jahr um die beiden Zugänge kümmern und ihnen bei der Integration behilflich sein.

Frontzecks spanisches Sprachrohr

Der frühere Keeper spielte während seiner Laufbahn unter anderem in Mexiko und Costa Rica und spricht neben Französisch und Italienisch auch noch perfekt Spanisch.

"Uns ist vor allem wichtig, dass wir jemanden haben, der den Spielern alles eins zu eins rüberbringt, was für sie als Fußballer wichtig ist", sagte Sportdirektor Max Eberl:

"Jörg wird jede Woche von Freitag bis Sonntag bei uns sein, bei den Besprechungen vor und nach dem Spiel und auch am Spieltag in der Kabine sein und alles übersetzen, was Trainer Michael Frontzeck der Mannschaft sagt."

Freiburg will Kaka-Bruder

Getestet und für gut befunden: Der Transfer von "Mini-Kaka" Digao vom italienischen Renommierklub AC Mailand zum SC Freiburg rückt offenbar immer näher.

"Sportlich hat er den Test bestanden. Jetzt müssen wir schauen, ob wir das finanziell hinkriegen", sagte Freiburgs Trainer Robin Dutt, der den 23-jährigen Innenverteidiger im Trainingslager im österreichischen Schruns knapp eine Woche getestet hatte, der "Bild am Sonntag".

Derzeit feilschen die Breisgauer mit Milan noch um die Modalitäten für ein Leihgeschäft.

"Digao ist ein guter Junge"

Ein Kauf des rund drei Jahre jüngeren Bruders von Real Madrids Superstar Kaka scheint derzeit ausgeschlossen, vielmehr will der Sportclub den in Mailand noch bis 2013 unter Vertrag stehenden Digao für eine Spielzeit ausleihen.

"Er hat sich gut bewegt und zahlreiche Zweikämpfe gewonnen. Digao ist ein guter Junge", schilderte SC-Coach Dutt im Trainingslager seine positiven Eindrücke über den 1,94 m große Linksfuß.

Allerdings fehlt es dem als kopfball- und zweikampfstark geltenden Digao noch an Spielpraxis. Schließlich kam der "Mini-Kaka" in den vergangenen zwei Jahren nur auf 47 Pflichtspielminuten.

Stadionumbau in Nürnberg

Der 1. FC Nürnberg baut sein Stadion um und kann seine Heimspiele künftig vor 48.500 Fans austragen.

Die Kapazität der Arena steigt um 1720 Plätze, weil einen Teil der Sitzplätze in Stehplätze umgewandelt werden. Die Kosten trägt komplett der Club, der damit den Zuschaueransturm bewältigen will.

Der Dauerkartenverkauf für die kommende Saison war bei der Rekordmarke von 28.800 Tickets gestoppt worden.

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