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Dede wechselte 1998 von Atletico Mineiro zu Borussia Dortmund © imago

Der Brasilianer verletzt sich in einem Testspiel, soll aber zum Liga-Start fit sein. Auch Mainz beklagt erneut einen Ausfall.

München - Borussia Dortmund muss vorerst auf Dede verzichten.

Der brasilianische Linksverteidiger erlitt am Sonntag im Testspiel beim Zweitligisten SC Paderborn (2:0) einen Kieferbruch und wurde am Montag bereits in Bochum operiert.

Wie der Dortmunder Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun erklärte, wurde Dede bei der OP eine Platte eingesetzt.

In den kommenden Tagen muss der Brasilianer in der Klinik bleiben, soll aber zum Bundesliga-Auftakt am 8. August gegen den 1. FC Köln wieder eingesetzt werden können.

Sport1.de hat weitere Nachrichten aus der Bundesliga zusammengefasst:

Svensson verlässt Mainzer Trainingslager

Die Verletzungssorgen bei FSV Mainz 05 reißen nicht ab. Am Montag hat sich Abwehrspieler Bo Svensson eine Reizung an der Achillessehne zugezogen und ist daher vorzeitig aus dem Trainingslager der Rheinhessen im österreichischen Flachau abgereist.

Der 29-Jährige lässt sich am Dienstag in Basel prophylaktisch untersuchen, um eine schwerwiegendere Blessur an der erst vor einem Jahr operierten Sehne auszuschließen.

Die Vorbereitung des Aufsteigers wurde bisher immer wieder von Verletzungen gestört. Trainer Jörn Andersen fehlten zeitweise bis zu 13 Spieler.

Hoffenheim stoppt Dauerkartenverkauf

1899 Hoffenheim hat den Dauerkartenverkauf für die Saison 2009/2010 eingestellt. Der Verkauf wurde wie bereits im ersten Bundesligajahr der Kraichgauer bei 20.000 Dauerkarten gestoppt.

"Für uns bedeutet die erneute Traummarke von 20.000 Jahreskarten-Besitzern einen großartigen Vertrauensbeweis an die Mannschaft von 1899 Hoffenheim.

Es soll jedoch auch die Möglichkeit geben, Einzeltickets für die Heimspiele zu erwerben.

Aus diesem Grund haben wir uns erneut dazu entschieden, eine Obergrenze zu ziehen", sagte 1899-Geschäftsführer Jochen A. Rotthaus.

Verträge für neues Mainzer Stadion unterschrieben

Die Bagger rollen auf der Stadionbaustelle von FSV Mainz 05 im Stadtteil Bretzenheim schon seit einigen Wochen, am Montag wurde der Bau der neuen Arena mit den Unterschriften unter das Vertragswerk endgültig besiegelt.

Das neue Fußballstadion des Aufsteigers soll laut FSV-Präsident Harald Strutz ein Wahrzeichen der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt werden.

"Für Mainz 05, aber auch für die Stadt Mainz ist heute ein großer Tag. Es wird noch ein langer Weg werden bis zur neuen Arena, allerdings haben wir auf der Grundlage des heutigen Vertrags eine gute Ausgangssituation geschaffen, um 2011 in der neuen Arena spielen zu können", sagte Strutz nach der Vertragsunterzeichnung am Montag.

Das Stadion, das 33.500 Zuschauern Platz bieten und deren Bau 60 Millionen Euro kosten soll, ist als Arena mit einem Rang konzipiert.

Das Konzept beruht auf vier freistehenden Tribünen, die im unteren Bereich miteinander verbunden sind. Die Arena soll so den Charakter eines Stadions im britischen Stil erhalten.

Klage gegen Ribery abgewiesen

Nach dem das Wechseltheater um Franck Ribery beendet wurde, ist jetzt vorerst auch eine Millionenklage gegen den Franzosen abgewiesen worden.

Das luxemburgische Bezirksgericht erklärte die Klage von Bruno Heiderscheid, dem ehemaligen Berater des Bayern-Spielers für unzulässig.

Dies bestätigte Riberys Anwalt gegenüber der "dpa" unter Berufung auf das Urteil.

Heiderscheid hatte Ribery auf 2.665.840 Euro verklagt und ihm vorgeworfen, dass er bei seinem Wechsel von Olympique Marseille zum FC Bayern die vereinbarte Provision nicht eingehalten habe.

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